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21.05.2015

Abwasser darf in die Paar

Egling muss vorher aber investieren

Knapp 22000 Euro muss die Gemeinde Egling aufwenden, um für den Betrieb der Kläranlage die notwendigen Zu- und Ablaufmessungen durchführen zu können. Die Investition hat der Gemeinderat in jüngster Sitzung einstimmig abgesegnet. Wie Bürgermeister Ferdinand Holzer informierte, habe die Gemeinde per amtlichen Bescheid eine sogenannte „Gehobene Erlaubnis“ zum Einleiten von Abwasser aus der Kläranlage in die Paar erhalten. Diese sei allerdings an Auflagen geknüpft, welche die Gemeinde zu vorgegebenen Fristen zu erfüllen habe.

Neben der vorgeschriebenen Installation einer Messeinrichtung bis zum 30. Juni sei unter anderem ein Sanierungskonzept für das gemeindliche Kanalnetz zu erstellen und bis zum Ende dieses Jahres müsse das Kanalkataster fertiggestellt sein. Zusätzlich seien bis Ende 2020 die Schmutzwasserkanäle in Abschnitten einer Sichtprüfung zu unterziehen. „Was macht die Wasserschutzbehörde mit den gewonnenen Messwerten?“, wollten einige Räte wissen. Dazu erläuterte Steffen Gölzner, dass sich die Einleitungsgebühr für die Gemeinde an den ermittelten Werten orientiere.

Einhellig hat der Gemeinderat dem Umzug des Heimatmuseums in das Dachgeschoss der alten Schule zugestimmt. Träger des Heimatmuseums ist der Kultur- und Heimatverein, dessen Arbeit Bürgermeister Ferdinand Holzer würdigte: „Ich bin begeistert von den vielen schönen Ausstellungen.“ Rund 50000 Euro werde die Gemeinde aufwenden müssen, um die notwendigen Ausbaumaßnahmen zur Umsetzung des Nutzungskonzeptes zu tätigen. (hewa)

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