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Versammlung

24.07.2020

Acht Bewerber für den Vorstand

Der neugewählten Führungsriege des Kreisjugendrings gehören (von links) Martin Angermaier, Nicole Boywitt, Birgit Geier, Manfred Straßer, Lena Hammer und Sarah Hiebler an.
Bild: Andreas Hoehne

Der Kreisjugendring wählt neu. Die Vorsitzende bleibt im Amt

In ungewohnter Atmosphäre hat die nachgeholte Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings Landsberg stattgefunden. Die in der Wandelhalle des Sportzentrums mit Abständen aufgereihten 50 Tische erinnerten ihn eher an eine Abiturprüfung, meinte deshalb auch Landrat Thomas Eichinger in seinem Grußwort. Ungewöhnlich war dann auch, dass zu den Vorstandswahlen spontan acht Bewerber für die sieben Positionen antraten, früher hatte man meist lange suchen oder erst bei späteren Versammlungen nachwählen müssen.

Einstimmig sprachen sich die 39 anwesenden Delegierte erneut für Birgit Geier als Vorsitzende aus. Die Jugendleiterin der Wasserwacht Penzing hatte 2018 Moritz Hartmann nach 14 Jahren an der Spitze abgelöst. Ihr Stellvertreter bleibt Martin Angermaier von der evangelischen Jugend. Als Beisitzer fungieren Nicole Boywitt, Lena Hammer, Sarah Hiebler, Manfred Straßer und Antonia Stüber. Nur um einige Stimmen verfehlte Sophia Albrecht den Einzug in den Vorstand. Als Einzelpersönlichkeiten zur Vollversammlung geladen werden künftig Alexander Ditsch, Alain Hoffs, Gabriele Triebel und Markus Wasserle. Mit einem Geschenk wurde Marco Rock aus dem Vorstand verabschiedet.

Bei ihrer Antrittsrede hatte Birgit Geier die Einrichtung des Jugendzeltplatzes am Windachspeicher als wichtigstes Ziel ihrer bevorstehenden zweijährigen Amtszeit bezeichnet. Bereits zuvor hatte Landrat Eichinger angekündigt, dass man im Herbst darüber diskutieren werde. In ihrem Rückblick ging Geier auf die zahlreichen Aktivitäten im Vorjahr ein. Besonders stolz sei man, dass 97 Inhaber der Jugendleiterkarte dazugekommen seien. Nun gebe es im Landkreis 347 Inhaber. In dem vom Kreisjugendring betreuten Jugendübernachtungshaus in Utting zählte man über 2700 Übernachtungen. Heuer wird es zumindest ein abgespecktes Ferienprogramm geben, kündigte Geier an. Jeweils am Donnerstag finden Ausflugsfahrten und ein Workshop für Stand-up-Paddeln statt. Zur Ergänzung gibt es den Ferienbus der VCP-Pfadfinder Lechrain mit Fahrten am Mittwoch, die Sophia Albrecht vorstellte.

Bei der Vorstellung der Jahresrechnung wies KJR-Geschäftsführer Stefan Ehle darauf hin, dass man heuer an die Ersatzbeschaffung eines neuen Busses denke. Sollte eine Jugendgruppe zum Beispiel wegen der coronabedingten Absagen von Veranstaltungen in Finanznot geraten sein, können sie einen Härtefallantrag stellen, meinte er weiter.

Neben Landrat Eichinger betonten auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kießling und die Landtagsabgeordnete der Grünen, Gabriele Triebel, ihre Wertschätzung für die Jugendarbeit. (hoe)

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