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Hofstetten

16.06.2019

Ärger über frei laufende Hunde in Hofstetten

Ärger über freilaufende Hunde gibt es in Hofstetten.
Bild: dpa (Symbolbild)

Immer wieder finden Jäger rund um Hofstetten tote Wildtiere. Was sie jetzt fordern, wird Hundebesitzer nicht erfreuen.

Frei laufende Hunde machen im Bereich der Jagdgenossenschaft Hofstetten immer wieder Ärger. Die Jäger stellten deshalb an die Gemeinde einen Antrag auf Leinenpflicht für Hunde in der kompletten Gemarkung Hofstetten. Sie wollen Gefahren für kleine Tiere wie Hasen, junge Kitze oder Bodenbrüter vermindern.

Auslöser war der Fund von zwei Rehen, die Hunde zwischen März und April gehetzt beziehungsweise zu Tode gewildert hatten, wie es in dem Antrag hieß. Eines der Tiere habe beim Auffinden noch gelebt, schreiben die Jäger in ihrem Antrag, den sie mit erschreckenden Fotos untermalten. Oft würden auch Teile von Tieren wie Rehkeulen gefunden, weshalb von einer höheren Dunkelziffer ausgegangen werden müsse. Durch häufiges Aufhetzen hätten die Tiere einen erhöhten Nahrungsbedarf, was zu stärkerem Verbiss bei Baumsetzlingen führen kann.

Am Egelsee soll bald Leinenpflicht angeordnet werden

Der Gemeinderat bat die Jagdgenossenschaft, eine Übersicht der gefährdeten Wegbereiche zu erstellen, sagte Bürgermeister Benedikt Berchtold gegenüber dem LT. Das sei für einen Beschluss notwendig, da eine generelle Leinenpflicht nicht verhängt werden könne. Im Frühjahr hatte die Kommune eine entsprechende Satzung beschlossen, die aber nur für den Ortsbereich gilt. Für den Egelsee habe das Landratsamt eine Anleinpflicht angeordnet, so Berchtold weiter. Diese sei aber noch nicht vollzogen.

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