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Landsberg

17.06.2019

Aktionstag: Damit das Rad sicher ist

Rad-Aktionstag am Landsberger Hauptplatz: Thomas Off und Maria Holzer von der Verkehrswacht Weilheim stellten den Ständer an einem Kinderrad ein.
Bild: Thorsten Jordan

Die Verkehrswacht bietet auf dem Landsberger Hauptplatz jede Menge Service für Fahrradbesitzer. Und auch die Polizei ist mit dabei.

Weil ihnen die Sicherheit der Radfahrer auf den Straßen wichtig ist, haben Mitglieder der Verkehrswacht Landsberg zum zweiten Mal einen „Tag der Fahrradsicherheit“ durchgeführt. Auf dem Landsberger Hauptplatz konnten Radfahrer ihr Verkehrsmittel nicht nur polizeilich registrieren, sondern auch dessen Funktionstüchtigkeit überprüfen lassen. Bei Bedarf wurden sogar kleinere Reparaturen durchgeführt.

„Oft fehlen Reflektoren, weitere Schwachstellen sind Lichter oder Bremsen“, haben die ehrenamtlichen Verkehrswachtler ausgemacht. „Wir haben die Verkehrswacht Weilheim eingeladen“, erläutert der Landsberger Vorsitzende Helmut Rist, „weil die im Besitz einer mobilen Fahrradwerkstatt sind.“ In diesem Anhänger befindet sich neben Werkzeug alles, was für eine schnelle Reparatur notwendig ist, von unterschiedlichen Klingeln und Reflektoren bis zu Front- und Heckstrahlern, Kabeln, Anschlüssen. Drei Profis aus Weilheim betreuten das Angebot, das gut genutzt wurde. Da war zum Beispiel das Kinderfahrrad mit nicht verkehrstüchtigen Lichtern. Schnell wurde alles ausgetauscht und weil gerade ein Fahrradständer zur Hand war - „eigentlich gehört der nicht zu unseren Aufgaben“, wurde betont – gab es den auch noch dazu.

Die Polizei registriert die Seriennummer - für den Fall der Fälle

Das Fahrrad der Berichterstatterin wurde ebenfalls gleich in Augenschein genommen. Gefundener Mangel: Eine der Bremsen war hinüber. Innerhalb von ein paar Minuten war alles ausgetauscht und erneuert. Und weil Helmut Rist und Verkehrswacht-Geschäftsführer Franz Kreuzer befanden, dass die Reifen ein wenig mehr Luft nötig haben, legten die beiden gleich selbst Hand an und pumpten auf.

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Dieser Service rund ums Fahrrad war aber längst nicht alles. Die Polizei – dank Polizist und Verkehrswachtler Markus Siebert gibt es ein Bindeglied – war ebenfalls vor Ort. Ihr Angebot: Das Fahrrad registrieren lassen. Gefragt waren die Personalien des Besitzers und eine genaue Beschreibung des Rads, wie Typ, Fabrikat, Rahmen-, gegebenenfalls Akkunummer und weitere Besonderheiten. Die Daten werden, das Einverständnis vorausgesetzt, zehn Jahre lang bei der Polizei gespeichert. Bei einem möglichen Diebstahl sind sie hilfreich.

An einem Fahrradsimulator kann man üben

Situationen erkennen und so schnell wie möglich reagieren, diese Fähigkeit konnte an einem Fahrradsimulator getestet werden. „Die Leute sollen sich damit auseinandersetzen“, ist eines der Anliegen, weshalb die Landsberger Verkehrswacht diesen Service anbot, der nicht der letzte gewesen sein soll und möglicherweise im Herbst wiederholt wird. Ein kleines Beispiel führen Helmut Rist und Franz Kreuzer an: Laut Gesetz muss Beleuchtung am Fahrrad zwingend vorhanden sein – auch an Mountainbikes, so sie auf der Straße gefahren werden. Rennradler haben in der Regel keine Lichter angebracht, müssen diese aber mitführen. Mittlerweile gebe es sehr gute, nach der Straßenverkehrsordnung zugelassene Batterielampen für alltagstaugliche Räder. Auf einen lästigen Felgendynamo könne dabei verzichtet werden.

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