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Neuwahl

24.06.2013

Alex Dorow bleibt Chef der Kreis-CSU

Der CSU-Kreisvorstand setzt sich zusammen aus – jeweils von links (hinten): Michael Kießling und Susanne Plesch (beide stellvertretende Vorsitzende), Kreisvorsitzender Alex Dorow, Schatzmeister Michael Maas sowie als Gast Generalsekretär Alexander Dobrindt und (vorne) Peter Ditsch (stellvertretender Vorsitzender), Schriftführerin Franziska Reiber, Kathrin Grabmeier (stellvertretende Vorsitzende) und Schriftführer Manfred Hederer.
Bild: Ludwig Herold

Kreisvertreterversammlung tagt in Hofstetten

Hofstetten Der CSU-Kreisverband wird weiterhin von Alex Dorow geführt. Auf der Kreisvertreterversammlung im Gasthof Hipp in Hofstetten haben dem Landtagsabgeordneten 91 von 96 stimmberechtigten Delegierten ihr Vertrauen ausgesprochen. Große Zustimmung erhielten auch seine Stellvertreter Michael Kießling, Peter Ditsch, Susanne Plesch und Kathrin Grabmeier.

Vor den Wahlgängen der weiteren Vorstandsmitglieder und Delegierten in den Parteitag/Bezirksparteitag sowie in die Versammlung zur Europawahl blickte Dorow nicht nur auf die vergangenen zwei Jahre seiner Amtszeit zurück, sondern widmete den größten Teil seiner Rede den künftigen Herausforderungen der Christsozialen in der Region und im Landtag.

„Die Energiewende bietet für uns die historische Chance, Ökonomie und Ökologie in einem neuen und nachhaltigen Ressourcenbewusstsein zu vereinen“, beschrieb er das erste aktuelle Thema. So biete der Landkreis Landsberg mit seiner starken mittelständischen Industrie gute Voraussetzungen, zum Musterbeispiel für eine erfolgreiche Verbindung dieser beiden Kernpunkte zu werden.

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Mit Blick auf den Landkreis bestätigte Dorow dem CSU-Landratskandidaten Thomas Eichinger, dass er dafür die richtigen Perspektiven entwickeln werde. Mit Beifall reagierte die Versammlung auf die Mitteilung, dass es gelungen sei, die von der EU-Kommission beabsichtigte Privatisierung der Wasserversorgung zu kippen. Bezogen auf die Politik aus Brüssel erhob Dorow den Anspruch: „Wir fordern ein neues Wahlrecht, damit sich Europa stärker an den Interessen seiner Bürger orientiert.“

Beim Themenkreis um Familie und Betreuung versprach der Kreisvorsitzende, hierüber mit den Bürgern zu diskutieren und das Ergebnis daraus in das politische Programm einzubringen. Nach den weiteren Sachbereichen Bundeswehr, Innere Sicherheit und Landwirtschaft („Wir sehen die Landwirtschaft als Zukunftsbranche“ und „der ländliche Raum ist eine Vorratskammer für die Energieversorgung“) rückte Dorow die Themen Infrastruktur, medizinische Versorgung, Wohnungsbau, Schule und Bildung, Generationengerechtigkeit sowie Wirtschaft, Innovation und Forschung in den Fokus seiner politischen Arbeit.

Während der Stimmauszählung meldete sich der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt zu Wort. Seine Kernbotschaft: Im Wahlprogramm seien „Haushaltsdisziplin“ und „Rückführung der Schulden“ ebenso verankert wie die Generationengerechtigkeit. Die von der Opposition als „Wahlgeschenke“ kritisierten finanziellen Verbesserungen der CDU/CSU (Rente für Mütter) bekräftigte Dobrindt als „Schließen von Gerechtigkeitslücken“.

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