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14.05.2018

Alles eine Nummer kleiner

Der siebenjährige Florian Fellner trommelte fleißig für die Kauferinger – sein Bruder Jonas wurde im letzten Spiel auch zum „Best Player“ gewählt. Rechts vorne Pascal Rieß, der sich auch mehrmals in die Torschützenliste bei den Red Hocks eintragen konnte.
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Der siebenjährige Florian Fellner trommelte fleißig für die Kauferinger – sein Bruder Jonas wurde im letzten Spiel auch zum „Best Player“ gewählt. Rechts vorne Pascal Rieß, der sich auch mehrmals in die Torschützenliste bei den Red Hocks eintragen konnte.

Floorball Die U15-Mannschaft der Red Hocks holt sich den süddeutschen Titel. Für die Kauferinger ist es die perfekte Generalprobe, da sie in ein paar Wochen auch die deutsche Meisterschaft ausrichten

Kaufering Es ist alles eine Nummer kleiner als bei den Bundesliga-Floorballern: das Spielfeld, die Teams spielen nur mit 3-gegen-3 und auch der „Trommler“ – die Rede ist von der süddeutschen Meisterschaft der U15-Mannschaften im Floorball, die in diesem Jahr in Kaufering ausgetragen wurde. Keinen Unterschied zu den „Großen“ gibt es allerdings in Sachen Einsatz bei den Spielern, Traumkombinationen und herrliche Tore. 20 Treffer und mehr pro Spiel gab es zu sehen – besonders zielsicher präsentierten sich die Gastgeber. Alle drei Partien gewannen die jungen Red Hocks und sicherten sich souverän den süddeutschen Meistertitel.

Auch wenn Trainer Rasso Schorer mit dem letzten Spiel seiner Mannschaft gegen Schriesheim nicht ganz so zufrieden war: Selbst nach einem langen Tag im Kauferinger Sportzentrum waren die Gastgeber noch konzentriert genug, um sich mit 12:4 den Sieg zu holen. Im Grunde genommen hatten die Kauferinger zu diesem Zeitpunkt den Titel schon in der Tasche: Ihren ersten Gegner, die Calw Lions, fegten sie mit 21:2 von der Platte und auch gegen den FC Stern München ließ das Team nichts anbrennen – 12:3 stand es am Ende aus Sicht der Kauferinger. „Nur noch über das Torverhältnis könnte uns der Titel genommen werden“, hatte Schorer vor dem letzten Spiel erklärt – der FC Stern München hatte sich bislang nur den Kauferingern geschlagen geben müssen und hatte gegen Calw ebenfalls einen 21:2-Sieg feiern können.

Doch es hätte schon eine hohe Niederlage werden müssen für die Kauferinger, um den süddeutschen Titel noch aus der Hand zu geben. Und so weit ließen es die Gastgeber gar nicht kommen: Zwar ging Schriesheim in Führung, doch schon zur Pause lagen die kleinen Red Hocks mit 8:3 in Führung. Beachtlich dabei: Obwohl nur mit 3-gegen-3 gespielt wurde, zeigten die Kauferinger echte Traumkombinationen, die dann auch sicher verwandelt wurden. Es gab kein langes Taktieren, beide Mannschaften spielten forsch nach vorne und zeigten ein interessantes, unterhaltsames Spiel. In der zweiten Halbzeit durften alle Kauferinger noch mal ran, die Reihen wurden umgestellt, doch das tat der Spielfreude der Gastgeber keinen Abbruch – im Gegenteil. Hoch verdient war am Ende der 12:4-Erfolg.

Diese süddeutsche Meisterschaft war der Startschuss für eine kleine Meisterschaftsserie, die in Kaufering ausgetragen wird: Am Wochenende 2. und 3. Juni spielen die sechs besten U17 Großfeld-Teams aus dem Süden und Osten der Floorball-Republik die insgesamt drei Startplätze für die deutsche Meisterschaft aus.

Und am 23./24. Juni dürfen die U15-Floorballer aus Kaufering noch mal zu Hause ran, dann geht es um den Titel des deutschen Meisters.

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