1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Alpenverein: Miteinander reden am Berg!

Alpenverein: Miteinander reden am Berg!

Millonig.jpg
Kommentar Von Stephanie Millonig
25.06.2019

Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit in den Bergen. LT-Redakteurin Stephanie Millonig erklärt, warum sie es für wichtig hält, dass es eine Organisation wie den Alpenverein gibt. 

Die Bergfreunde werden von ihrem eigenen Erfolg eingeholt: Immer mehr Menschen zieht es in die Berge. Auf der Alm gibt es vor allem an den Wochenenden keine Ruhe mehr, und die Einsamkeit der Berge erreicht man nicht mal im hochalpinen Bereich, wie die Bilder vom Stau am Mount Everest Mitte Juni zeigten.

Man kommt sich in die Quere

Auch in den Mitgliederzahlen der Landsberger Alpenvereinssektionen spiegelt sich dieses Interesse am Berg wider. Dieser Anstieg ist freilich auch eine Folge der Bevölkerungsentwicklung in unserer Region. Am Berg wird es also enger, und auch verschiedene Sparten wie Wandern und Mountainbiken kommen sich manchmal in die Quere. Um so wichtiger ist eine Organisation wie der Alpenverein, der sich auch als Mittler versteht und nach gemeinsamen Regelungen sucht. Es kann funktionieren – wenn jeder Rücksicht nimmt auf die Natur und auf die anderen.

Doch darf der Alpenverein natürlich nicht auf die Rolle als Mediator reduziert werden. Seit 130 Jahren gibt es eine Sektion in Landsberg, und sie hat Generationen an die Berge herangeführt. Und aktuell in Zeiten, in denen das Individuum immer mehr vereinzelt, bietet die Sektion mit ihrem Programm viel Raum für Gemeinsamkeit. Am kommenden Aktionswochenende kann daran jeder teilnehmen und die hiesige Sektion kennenlernen.

Lesen Sie dazu auch: Wie sich die Bergsteigerwelt verändert hat

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren