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Am Klinikum: Tauziehen um die Parkplätze

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Kommentar Von Gerald Modlinger
16.05.2019

LT-Redakteur Gerald Modlinger blickt auf die aktuelle Debatte um die Parkplatzerweiterung am Klinikum. Sie erinnert ihn an ein anderes Projekt.

Haben wir das vor Kurzem nicht schon einmal alles erlebt? Der Landkreis will bauen, mal eine Außenstelle fürs Landratsamt, mal Parkplätze und Wohnungen fürs Klinikum, und das möglichst schnell. Ein Grundstück am Stadtrand wird gekauft. Jetzt fehlt nur noch das Baurecht, das muss die Stadt erteilen.

Hier erfahren Sie den aktuellen Stand am Klinikum: Auf zwei Gleisen soll es zu neuen Parkplätzen am Klinikum gehen

Und in der Stadt sieht man die Sache erst einmal etwas anders: Qualität vor Schnelligkeit, so formuliert es der Oberbürgermeister. Bei allen Notwendigkeiten müsse man auch auf eine ordentliche bauliche Gestaltung an den Ortseingängen achten, lautet sein Credo. Da prallen zwei unterschiedliche Herangehensweisen zusammen: Die pragmatische Art, ein konkretes Problem für sich zu lösen und eine etwas grundsätzlichere Betrachtung der Dinge. Zu wenig Parkplätze? Dann müssen eben neue gebaut werden – oder aber die Menschen dazu gebracht werden, weniger Auto zu fahren. Es wird eine spannende Frage, welche Position sich im Landsberger Westen durchsetzen wird. Aber man wird sich wie im Osten zusammenraufen, und sei es über einen Planungswettbewerb, bei dem sich am Ende beide Seiten bestätigt fühlen werden.

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