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Iglinger Straße

17.04.2015

Am Lkw-Verbot festhalten

Noch gilt das Lkw-Verbot in der Iglinger Straße in Landsberg.
Bild: Leitenstorfer

Bürgerinitiative will Verkehrssituation verbessern. Schreiben an den Stadtrat

Die Regierung von Oberbayern hält an der Beseitigung des Fahrverbots für Lastwagen in der Iglinger Straße in Landsberg fest. Noch stehen die Schilder aber, weil sich der Stadtrat dafür aussprach, daran festzuhalten und die Regierung noch nicht tätig geworden ist. Indessen fordert die Bürgerinitiative „Für ein verkehrsberuhigtes Landsberg-Nord-West“ die Verkehrssituation an der Iglinger Straße und der Lechwiesenstraße zu verbessern. Das teilt Sprecherin Erika Auge-Buck in einem Schreiben an Oberbürgermeister und Stadträte mit, das von etlichen Anwohnern unterschrieben wurde.

Zuallererst dankt die Bürgerinitiative dem Stadtrat, weil er sich mehrheitlich für den Beibehalt des Verbots ausgesprochen hat. „Wir möchten unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass Sie ... weiterhin unser Anliegen unterstützen“, schreibt Erika Auge-Buck. Darin schließt sie auch weitere rechtliche Schritte bis zur Klageerhebung vor dem Verwaltungsgericht ein. Gleichzeitig gehe die Bürgerinitiative davon aus, dass der Stadtrat die Verwaltung dazu drängt, ein Gesamtverkehrskonzept zu erstellen. Schließlich habe die Regierung von Oberbayern fehlende Konkretheit und mangelnde Umsetzungsnähe der Planung bemängelt.

Darüber hinaus nennt die Bürgerinitiative in ihrem Schreiben aus ihrer Sicht kurzfristige und kostengünstige Möglichkeiten, wie die Verkehrssituation in der Iglinger Straße und in der Lechwiesenstraße verbessert werden kann. Sie nennt die Aufhebung der Parkverbote in der Iglinger Straße und die Änderung der Taktung der Ampelschaltung an der Einmündung der Carl-Friedrich-Benz-Straße in die Augsburger Straße. Zudem könnten Farbmarkierungen und Poller den Verkehrsfluss in der Iglinger Straße entschleunigen und weitere bauliche Maßnahmen die Straße optisch und tatsächlich verschmälern. Darüber hinaus werden weitere Zebrastreifen, die dauerhafte Installation von Speed-Displays und der regelmäßige Wechsel des Standorts des Radar-Mess-Fahrzeugs empfohlen.

„Mittelfristig erwarten wir, dass der Stadtrat, wie auch schon 2010 von der Bürgerinitiative gefordert, baulichen Veränderungen an der Iglinger Straße zustimmt und die dafür erforderlichen Haushaltsmittel in den nächsten Haushalt einstellt“, teilt Erika Auge-Buck in ihrem Schreiben mit. (wu)

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