Newsticker

Macron verkündet zweiten Lockdown für Frankreich
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Amerikanisch schlemmen

Landsberg

11.05.2015

Amerikanisch schlemmen

Sie arbeiten im neuen Fastfood-Restaurant mit der besonderen Note: Arvin Safi, Camilla Knoll, Naveed Rahmani (von links).
Bild: Julian Leitenstorfer

Gastronomie In Landsberg gibt es jetzt eine Burger-Bar

Der Landkreis Landsberg verfügt über viele Gastwirtschaften und Restaurants. In einer Serie stellt das LT besondere Gaststätten vor. Heute ist es die neue „73.Burger.Bar“ in Landsberg.

Landsberg Erste urkundliche Überlieferungen einer Gaststätte am Lech stammen aus dem Jahr 1469. Der Brauer Jakob Pollinger hat wohl „am Lechtor“ an der Katharinenbrücke gewirkt. Ob es sich dabei tatsächlich um das Gebäude der späteren Kratzer-Brauerei handelte, kann allerdings nicht gesichert nachgewiesen werden.

Sicher aber ist, dass im imposanten Gebäude an der Hubert-von-Herkomer-Straße 73, im hinteren Gewölbetrakt ein Lokal eröffnet hat, das es in dieser Form in der Lechstadt noch nicht gab. Die „73.Burger.Bar“, die Arvin Safi und Milad Raschidi seit einiger Zeit betreiben.

Die beiden stammen aus einer afghanischen Gastronomie-Familie, wie Ali Safi erzählt. „Wir haben so ein Lokal in München gesehen“, erläutert Ali Safi, wie es zur Idee kam, ein Fastfood-Lokal der anderen Art zu errichten. Weil die beiden die Räumlichkeiten kannten, sei ihnen schnell der Gedanke gekommen, das historische Ambiente mit amerikanischem Lebensstil zu verbinden. „Die 73 im Namen kommt durch die Adresse. Wir wollten das irgendwie im Namen des Lokals verewigt haben“, meint Arvin Safi. Und weil Retro zurzeit ziemlich angesagt sei, wurde das Logo im Retrostyle entworfen und ziert unter anderem auch die T-Shirts der Angestellten.

Der zweite Teil des Namens, „Burger.Bar“, gibt eindeutig vor, was den Gast am Ende des kreuzgewölbten Eingangs hinter der Flügeltür aus der Zeit um 1920/30 kulinarisch erwartet.

„Unsere Burger werden immer frisch zubereitet. Wir kaufen das Rindfleisch bei der hier ansässigen Metzgerei Moser und die Burger-Semmeln stammen aus der Bäckerei Manhardt“, berichtet Safi. Ihm und seinem Partner sei es wichtig, so viele regionale Produkte wie möglich zu verwenden. Zwei Köche sorgen dafür, dass die Burger nicht nur perfekt gebraten, sondern auch stilvoll angerichtet auf einem der Gasttische im Lokal landen. Mindestens 130 Gramm Fleisch, medium gebraten, bekommt jeder der bis zu 56 Gäste, die in der „73.Burger.Bar“ Platz finden. Wer sein Fleisch lieber „durchgebraten“ verzehren möchte, dem wird auch dieser Wunsch erfüllt. „Typisch amerikanisch ist aber medium“, erläutert Safi. „Dadurch bleibt der Burger auch so saftig.“

Käse, Salat, ein Avocado-Dip, eine hausgemachte Burger-Sauce, Schinken, Zwiebeln und etliches mehr werden in der „73.Burger.Bar“ je nach Kundenwunsch zum Burger serviert.

Wer das amerikanische Gericht nicht, wie üblich, mit den Händen verzehren will, für den stehen Messer und Gabel bereit. Wer gar keinen Burger mag, kann auch einen frischen Salat, beispielsweise mit gegrillten Hühnerbruststreifen, bestellen. Auf der Getränkekarte stehen neben Bio-Zitronen- oder Rhabarberlimo eine ganze Menge anderer alkoholischer und nichtalkoholischer Getränke.

Noch ist das neue Lokal erst ab 17 Uhr am Abend geöffnet, denn Arvin Safi und Milad Raschidi sind auf der Suche nach Personal. Derzeit stehen sieben Mitarbeiter zur Verfügung, die aber – davon sind die beiden überzeugt – auf Dauer nicht ausreichen werden. Denn auch in der Mittagszeit soll künftig ein „schneller Burger“ angeboten werden können. Außerdem sind regelmäßige Veranstaltungen in Planung, und im Nebenraum, der ebenfalls über ein Gewölbe verfügt, soll bis Herbst eine gemütliche Lounge eingerichtet werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren