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Neujahrsempfang

10.01.2018

Apfeldorf und seine Visionen

Zum Neujahrsempfang in Apfeldorf lud Bürgermeister Georg Epple (rechts) viele Gäste, unter anderem Schulrätin Brigitte Sulzenbacher, Dr. Thomas Goppel und Alex Dorow, Pfarrer Michael Vogg, Landrat Thomas Eichinger, Erwin Filser und Josef Loy. Das Harfenduo Barnsteiner untermalte die Veranstaltung im Pfarrhof musikalisch.
Bild: Oliver Sommer

Der Neujahrsempfang in der nördlichen Lechraingemeinde hat Tradition. Welche Themen 2018 wichtig werden.

Die Gemeinde Apfeldorf hat zum zehnten Mal zum Neujahrsempfang geladen. Neben nicht nur politischer Prominenz hatte Bürgermeister Georg Epple illustre Gäste in den Pfarrhof geladen, wo er einen Rückblick auf 2017 hielt und in die Zukunft blickte, in der die Dorfentwicklung, die interkommunale Zusammenarbeit und die Feuerwehr auf der Agenda stehen.

Als die Melodien des Harfenduos Barnsteiner verklungen waren, begrüßte Epple die zahlreichen Gäste. Darunter Pfarrer Michael Vogg, der ehemalige Landrat Erwin Filser, Landrat Thomas Eichinger sowie die Landrätin des Nachbarlandkreises Weilheim-Schongau, Andrea Jochner-Weiß. Eine weitere Entscheiderin für Apfeldorf war Schulrätin Brigitte Sulzenbacher, die mit ihrer Stimme den Schulstandort Apfeldorf gesichert habe. Nur deshalb habe man den neuen Schulbus beschaffen können, weshalb die noch engere Zusammenarbeit mit der Nachargemeinde Kinsau möglich sei. Ohnehin spielten die Jüngsten für Epple eine große Rolle, denn „bei den Kleinsten beginnt die Welt“. Weshalb er froh sei um das Lehrerkollegium, mit dem man gut zurande komme. Wie auch mit den Mitarbeitern im Kindergarten.

Gemeinsamkeiten mit Kinsau

Im Rückblick, so Epple, „haben wir einiges erreicht“. Man sei die Visionen angegangen, habe „den Hochwasserschutz verbessert, den Schulstandort gesichert und neue Lebensqualität geschaffen“. Man werde sich weiterhin ernsthaft mit der Entwicklung des Dorfs beschäftigen. Epple kündigte an, auch die Feuerwehr nicht zu vergessen. Die sei ein tragendes Element für die Sicherheit im Dorf. In Sachen interkommunale Zusammenarbeit sei man in Apfeldorf auf einem guten Weg, „wir haben mit Kinsau begonnen, mit einem sehr guten Einvernehmen“, erinnerte Epple, nachdem es schon seit Jahren Berührungspunkte zwischen den Nachbarorten, etwa die Kläranlage, gegeben hatte.

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Epple bedankte sich für die Unterstützung, die man durch die Landtagsabgeordneten, aber auch durch den Chef des Gesundheitsamtes in Weilheim, Dr. Karl Breu, bei der Ansiedlung eines Arztes in Apfeldorf erfahren habe. Erwähnt wurden die „Damen im Hintergrund“, die den Empfang möglich gemacht hatten.

Ganz im Süden des Landkreises ins Jahr reinschauen, so beginne das Jahr richtig, sagte Landrat Thomas Eichinger. Interessant sei die Auswahl der Themen, die die Kommunen und Landkreis beschäftigten. Größte Themen seien derzeit vor allem die weiterführenden Schulen und die Finanzierung. Mit einem Volumen von 80 Millionen Euro für die kommenden sechs Jahre sehe man, wohin das Geld fließe, das man bei den Kommunen, Stichwort Kreisumlage, einsammle. „Das wird umgemünzt für die kommende Generation“, so Eichinger. Das Abgeben tue weh. Aber die zweite Seite sei das Ausgeben, und da investiere man in die Zukunft. Persönlich freue ihn, dass sein Vorvorgänger Erwin Filser in Apfeldorf als Fixstern agiere.

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