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Volleyball

21.11.2017

Applaus für den FC Penzing

Penzings Volleyballerinnen dürfen sich selbst applaudieren: Beim MTV München setzten sie sich mit 3:1 durch und klettern damit in der Landesliga-Tabelle auf den 4. Platz.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Es läuft prächtig für die Mannschaft von Richard Reiser. Beim MTV München gibt es den nächsten Sieg. Das bedeutet Platz vier in der Landesliga.

München war auch diesmal ein gutes Pflaster für die Volleyballdamen des FC Penzing: Beim MTV setzte sich die Mannschaft von Trainer Richard Reiser mit 3:1 durch und klettert damit auf den 4. Platz in der Landesliga. Allerdings ist die Tabelle nicht wirklich aussagekräftig – während der MTV bereits sein siebtes Spiel absolvierte, war es für  Penzing erst das vierte.

Acht Aufschläge in Serie führen zu Punkten

Die Spannung vor diesem Spiel beim Tabellennachbarn MTV München war bei den Penzinger Spielerinnen groß. Konnte man doch die Stärke der Gegnerinnen vorher nicht gut einschätzen. Dennoch hatte man das Ziel „Sieg“ klar vor Augen und bereits beim Aufwärmen waren die Konzentration und der Wille zu spüren, die später dann auch zu diesem 3:1-Sieg führten.

Spielführerin Barbara Reisacher schwor kurz vor dem Spiel noch mal alle darauf ein, „Punkt für Punkt zu denken und den Spaß dabei nicht zu vergessen“. Genau das setzten die Penzingerinnen um.

Der erste Satz begann optimal und nach nur fünf Minuten lagen die FCP-Damen bereits mit 7:1 vorne. Ein Traumstart, der Selbstbewusstsein gab. Durch Zuspielerin Romana Kohlhund perfekt in Szene gesetzt, punkteten vor allem Steffi Brand und Babsi Reisacher fast nach Belieben über die Mitte. Allein in der Mitte des Satzes ließ man die Hausherrinnen auf einen Punkt herankommen, bis dann Christine Gerling den Satz mit acht Aufschlägen beendete (25:18).

Penzing bricht zwischendrin ein

Im zweiten Durchgang verpasste der FCP zum Ärger des Trainers allerdings von Beginn an den Anschluss. Die MTV-Damen waren nun variabler im Angriff, besonders die Mittelangreiferin bekam man den ganzen Satz über nicht in den Griff. Ab der Einwechslung von Ele Balkow ging es zwar bergauf und der Vorsprung auf der Gegenseite schmolz Punkt für Punkt, auch war der Ausgleich oft zum Greifen nahe, aber den Fehlstart konnte man nie mehr richtig wettmachen. Mit 25:22 holte sich München den Satz und glich damit zum 1:1 aus.

Davon wachgerüttelt, ließen eine gut aufgelegte Barbara Reisacher und ihre Mitspielerinnen im dritten und vierten Satz nun aber nichts mehr anbrennen. Balkow hatte auch diesmal wieder einen großen Anteil am Erfolg, denn sie war nicht nur in der Abwehr überall zur Stelle, sondern auch im Angriff effektiv. Ihre Standpauke zeigte auch bei den anderen Wirkung: „Die Köpfe hängen zu lassen, bringt uns nicht weiter, wir müssen den Siegeswillen zeigen.“

Mit viel Konzentration und Teamgeist holte man sich so Punkt für Punkt die Führung zurück und gewann dieses wichtigen dritten Satz mit 25:19.

Die Abwehr steht sicherer

Im vierten Satz brachte der Trainer noch mal zwei frische Spielerinnen von der Bank und es lief genauso erfolgreich weiter. Eine durch Libera Chrissie Degl perfekt organisierte Abwehr und die variablen Zuspiele gaben dem eigenen Spiel Stabilität und dem Gegner wenig Angriffsfläche, sodass dieser Satz deutlich mit 25:17 gewonnen wurde.

„Einfach super, so ein Dreier“, freute sich Romana Kohlhund nach dem Spiel, „alle sind super aufgelegt momentan. Es ist schön, dass sich das auch in den Ergebnissen widerspiegelt.“ (lt)

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