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Arbeiten im Lockdown: Oh du schönes Homeoffice

Kommentar Von Dominic Wimmer
01.02.2021

Plus LT-Redakteur Dominic Wimmer kann dem Homeoffice viele positive Dinge abgewinnen, wenngleich er auch einige Tücken sieht.

Homeoffice – ein Begriff, der so vieles beinhaltet. Die Wege zum Kühlschrank sind kurz, zur Kaffeemaschine ebenfalls. Anzug und Krawatte können im Kleiderschrank bleiben und stattdessen ist die Jogginghose das Büro-Outfit. Eine Mittagspause auf der Couch vor dem Fernseher und 30 Sekunden später das Online-Meeting mit den Kollegen – alles kein Problem. Ach, wie herrlich das Arbeiten von zu Hause sein kann. Das Pendeln in vollen S-Bahnen nach München oder über die verstopfte A96 gehört für viele von uns vorerst der Vergangenheit an – vorausgesetzt, man hat einen Bürojob, der das Arbeiten von zu Hause aus erlaubt. Ja, die Corona-Krise hat auch durchaus bequeme Seiten.

Aber: Das Mobile-Working kann auch ganz schön gefährlich werden. Wenn zum Beispiel der Sohn beim Spielen den Stecker vom WLAN-Router zieht und das Ergebnis eines halben Arbeitstages im Daten-Nirvana verschwindet. Der Body-Mass-Index soll sich beim einen oder anderen seit Beginn der Homeoffice-Zeit nach oben geschraubt haben. Kein Wunder: In der Mittagspause muss man auf der Nahrungssuche ja keine weiten Wege mehr in Kauf nehmen.

Manches bleibt auch auf der Strecke

Im Ernst: Viele Dinge bleiben beim Arbeiten von zu Hause aber auf der Strecke. Zum Beispiel der direkte Kontakt zu den Kollegen in der eigenen Abteilung oder der anderen. Trotz diverser digitaler Möglichkeiten, sich auszutauschen, bleibt oft nur der Griff zum Telefonhörer – und das mehrfach am Tag –, um Unklarheiten zu beseitigen, sich abzusprechen oder besser zu planen. Das Ganze dient beim Blick auf Vor- und Nachteile einer wichtigen Sache: dem Infektionsschutz. Dank Homeoffice bleiben viele Unternehmen trotz Corona-Krise handlungsfähig und die Ausbreitung des Virus wird verringert.

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