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08.05.2012

Arbeitskreis ein erster Schritt

Juso zur Inklusion

Landkreis Zur Einrichtung eines Inklusion-Arbeitskreises im Kreistag nimmt der Landsberger Juso-Kreisvorsitzende Bernd Georg Haugg in einer Pressemitteilung Stellung. Der Antrag der GAL-Fraktion im Kreistag sei begrüßenswert, da er auf das Thema Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung aufmerksam macht. Es sei schon zu viel Zeit ungenützt vergangen, seit die UN-Konvention in Deutschland 2008 ratifiziert wurde.

Betroffene einbeziehen, auch wenn es schwierig ist

Der Arbeitskreis müsse ausgewogen besetzt sein, so Haugg: Fachleute aus Kommunalpolitik und Verwaltung gehörten dazu, vor allem jedoch die Betroffenen. Sie müssten gehört und vor allem verstanden werden. Dies werde die größte Herausforderung sein, da es viele Arten der Behinderung gebe – auch solche, die Kommunikation schwierig mache. Genau diesen Betroffenen müsse aber Gehör verschafft werden. Erst wenn man mit allen Betroffenen spreche, werde dem Inklusionsgedanken Rechnung getragen.

Nach Abschluss der Bestandsaufnahme im Landkreis will sich der Arbeitskreis mit Maßnahmen zur Verbesserung der Situation Behinderter befassen. Dies werde aber erst gelingen, wenn Vorurteile in der Bevölkerung abgebaut würden, so der Juso Vorsitzende. Dazu brauche es mehr Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, auch für Betroffene im mittleren Alter und Senioren. Inklusion bedeute Einbeziehung, die Unterschiedlichkeit der Menschen sei Normalität, Integration werde überflüssig, so Haugg. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber: „Zumindest wurde der erste Schritt getan.“ (lt)

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