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Landsberg

01.07.2020

Arbeitsmarkt: Noch gute Chancen in allen Branchen

Die Arbeitslosenzahlen in Landsberg bleiben stabil. Was für künftige Auszubildende jetzt wichtig ist.

Manchmal ist keine Verschlechterung auch bereits eine gute Nachricht. So sieht es zumindest der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holzwart. Während die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat nur leicht auf 293823 gestiegen ist, blieb sie im Bereich Landsberg prozentual gegenüber dem Vormonat Mai gleich (3,2 Prozent).

Die rasante Talfahrt scheint laut Holzwart also offenbar vorbei. Für die Agenturbezirk Landsberg bedeutet dies konkret, dass gegenüber dem Vormonat Mai 39 Personen mehr ohne Beschäftigungsverhältnis sind. Darunter befinden sich 44 Männer und fünf Frauen.

Rekordverdächtige Zahl

Dennoch hätten die Auswirkungen der Corona-Pandemie, verbunden mit den Entwicklungen, die vor der Krise eingesetzt hätten, laut Holzwart den Arbeitsmarkt weiterhin im Griff. Rekordverdächtig sei dabei die Zahl der Kurzarbeiter. Einer Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Nürnberg) zufolge befand sich im Mai jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Bayern in Kurzarbeit.

Arbeitsmarkt: Noch gute Chancen in allen Branchen

Dennoch: Im Landkreis Landsberg blieb die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat mit 3,2 Prozent gleich. Vor einem Jahr betrug sie aber lediglich 2,0 Prozent. Positiv auf die Zahlen wirke sich laut Oliver Wackenhut, Leiter der Arbeitsagentur Weilheim, die schrittweise Lockerung des Shutdowns im Hotel- und Gaststättengewerbe aus.

Ein wichtiger Punkt sei für Wackenhut zudem der Ausbildungssektor. Bis zum 31. August hat daher die Weilheimer Agentur eine Telefonsprechstunde (Montag bis Donnerstag, 10 bis 14 Uhr) eingerichtet. „Es gibt noch Chancen in allen Branchen und vielseitige Alternativen.“ (hön)

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