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Attacke gegen "Snowdance": Eine Entschuldigung ist angebracht

Attacke gegen "Snowdance": Eine Entschuldigung ist angebracht
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
19.11.2019

Geredet wird viel. Manchmal sollte man aber genau überlegen, was man so sagt. Ein Kommentar von LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger.

Wir alle sagen viel und sind uns dann oft erst viel später der Konsequenzen bewusst. Das passiert jedem einmal. Wer allerdings an einem runden Tisch vor lauter Gastronomen solche massiven negativen Meinungsäußerungen von sich gibt, muss sich nicht wundern, wenn das in Landsberg schnell die Runde macht und der Angegriffene sich wehrt. Bei dieser Art von Anrede hilft nur noch, sich zu entschuldigen. Und das hat Bastian Georgi auch völlig richtig gemacht. Denn mit seiner Beschuldigung ist er völlig übers Ziel hinausgeschossen. Zumal solche Anschuldigungen auch überhaupt nichts bringen. Im Gegenteil. Sie hinterlassen nur einen sehr üblen Nachgeschmack. Und für die meisten Wirten kam diese Attacke völlig überraschend, das zeigten die Reaktionen am nächsten Tag.

Jeder kann Antrag auf Förderung stellen

Die Förderpraxis der Stadt Landsberg wurde von Claudia Flörke erklärt. Deshalb ist es völlig unnötig, ein wenig neidisch auf die Förderung anderer zu schauen, wenn man sie doch vielleicht sogar selber bekommen könnte. Allerdings funktioniert das nur in Sachen Kultur und nicht in Sachen Ess- oder Partykultur. Denn hier steht ja der wirtschaftliche Nutzen gerade für den Veranstalter im Vordergrund. Ein Musikevent am Lech oder am Peter-Dörfler-Weg mit jugendlichen Live-Bands könnte allerdings durchaus auch förderfähig sein.

In Sachen kulturelle Förderung in der Stadt Landsberg wäre es also sinnvoll, wenn sich die Betroffenen einfach informieren und rechtzeitig ihre eigenen Anträge stellen würden. Tom Bohn hat bereits bewiesen, dass sein Filmfestival eine förderwürdige Sache ist, andere müssten es noch tun.

Der Bericht zum Kommentar: Harte Vorwürfe gegen das Landsberger Snowdance-Festival

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