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Luftpistole Scheuring

04.12.2017

Auch die Bestleistung reicht nicht

Mit 375 Ringen erzielte Philipp Ranzinger eine neue persönliche Bestleistung.
Bild: Julian Leitenstorfer

Für Scheuring wird die Luft in der 1. Bundesliga immer dünner. Vor dem letzten Durchgang im neuen Jahr gibt es aber noch einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Der Ausflug der Scheuringer Pistolenschützen in die 1. Bundesliga neigt sich dem Ende zu. Auch in den Begegnungen acht und neun musste der Neuling in Waldenburg die Zähler beim 1:4 gegen Weil am Rhein und beim 2:3 in der Schicksalspartie gegen Willmandingen den Gegnern überlassen. Die Aussichten auf den Klassenerhalt sind vor dem letzten Wettkampfwochenende am 6./7. Januar damit tief gesunken. Theoretisch machbar ist das Wunder allerdings noch.

Das kennt man in allen Sportarten: Wenn man erst einmal unten sitzt, dann wird man nicht gerade vom Glück begünstigt.

Da kommen die Lechrainer am Samstag endlich an ihre Topform in der 2. Bundesliga heran, doch gegen den bärenstarken Tabellenfünften Weil am Rhein war außer dem eindrucksvollen Prestigeerfolg von Oliver Balg in der Spitzenpartie gegen den Tschechen Pavel Svetlik nichts zu holen.

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Nicht die gute Leistung vom Vortag erreicht

Aber die gegen die Südbadener vorgelegten Ringzahlen hätten sowohl am Samstag als auch beim direkten Vergleich am Sonntag gegen das mitgefährdete Willmandingen jeweils zum ersten Erfolg mit 3:2 gereicht. Doch die Scheuringer konnten an ihre Leistung vom ersten Durchgang nicht mehr anknüpfen: Die beiden Einzelsiege für Philipp Ranzinger mit toller persönlicher Saisonbestleistung (375) und von Thomas Ranzinger reichten leider nicht ganz aus.

Klaus Hopfensitz fehlten nur drei Ringe, Mannschaftsführer Sebastian Heinisch wäre mit seinem Vortagsergebnis als Sieger vom Stand gegangen. Oliver Balg konnte nicht an seinen Auftritt am Samstag anknüpfen – doch gegen den Serben Dusko Petrov wäre ohnehin nichts zu machen gewesen.

Zwei Wettkämpfe stehen noch aus

Jetzt zum letzten Strohhalm: Beim abschließenden Wettkampfwochenende treffen die Scheuringer gegen Gastgeber Hambrücken und Waldhausen auf zwei Teams, die vier Zähler mehr besitzen und damit wie Willmandingen mit zwei Siegen noch eingeholt werden können. Dann würden bei gleichen Mannschaftspunkten die Einzelpunkte darüber entscheiden, welche beiden Mannschaften den Weg in die 2. Bundesliga antreten müssen.

Die Lechrainer haben allerdings auch bei den Einzelpunkten im Vergleich zur Konkurrenz ein erhebliches Defizit. Zur Rettung in buchstäblich letzter Sekunde wären also zwei Erfolge nötig, und das zumindest mit 4:1.

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