Ludenhausen

01.04.2017

Aufgegeben wird nicht

Seit September 2016 ist die Sudbury Schule in Ludenhausen geschlossen. Die Unterstützer kämpfen weiter für den Erhalt.

Die Unterstützer kämpfen weiter für die Wiedereröffnung der Schule in Ludenhausen. Eine Benefizveranstaltung findet am 13. Mai statt.

Es tut sich weiterhin einiges für der Erhalt der „Sudbury Schule Ammersee“ in Ludenhausen, die – wie mehrfach berichtet – von der Regierung von Oberbayern im September 2016 geschlossen worden war. Mit einem Aktionstag wollen Unterstützer der Schule nun zeigen: „Wir glauben an unsere Art der Bildung und wir geben nicht auf. Wir haben eine Menge beizutragen“, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung. Am Samstag, 13. Mai, wird in Ludenhausen eine große Benefizveranstaltung rund um das Thema Bildung zugunsten der Sudbury Schule Ammersee stattfinden. Veranstaltungsort ist der Happerger gleich neben der Schule sowie die Sudbury Schule selbst.

Hauptredner wird der Entwicklungspsychologe Peter Gray aus Boston sein, dessen Buch „Befreit lernen“ international viel diskutiert wird und wichtige Impulse für die Bildungsdiskussion gibt, so die Pressemitteilung. Auch der Kabarettist Max Uthoff, bekannt aus der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“, und Yaacov Hecht, Pionier demokratischer Bildung in Israel, haben ihr Kommen zugesagt.

 Der Benefiztag ist zugleich die erste große gemeinsame Aktion der Bayerischen Gründungsinitiativen Demokratischer Schulen, die sich Anfang des Monats zusammengeschlossen haben. Sie firmieren als Regionalgruppe der EUDEC (European Democratic Educational Conference), ihre Ausrichtung: „Für die Wiedereröffnung der Sudbury Schule Ammersee, für selbstbestimmte Bildung und gelebte Demokratie in Schule, für Vielfalt und Pluralismus in der bayerischen Bildungslandschaft“. Zur Benefizveranstaltung sind sind alle Interessierten eingeladen.

Auch Kabarettist Max Uthoff unterstützt die Wiedereröffnung der Sudbury Schule Ammersee. Er sagt: „Warum sollen sich die Kinder in eine Gesellschaft einfügen müssen, die wir Erwachsene erdacht haben und die durch Leistungsdruck und Zwang bestimmt wird? Vielleicht ist es an der Zeit, Vertrauen in die Kinder zu setzen, die unsere Gesellschaft von morgen bilden. Das gelingt, wenn sich die Kinder selbstverständlich in demokratischen Strukturen bewegen und ihr eigenes Potenzial zur Entfaltung bringen dürfen.“

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