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Ausstellung
19.10.2019

Ein Schüler großer Meister

Blick von der Empore hinunter in die Ausstellung im Fritz-Winter-Atelier. Gezeigt werden insgesamt 44 Werke Fritz Winters, Papier-, Kartonarbeiten und Ölgemälde sowie original Bauhausentwürfe und -möbel, darunter auch ein Prototyp von Marcel Breuers Wassily Armlehnsessel.
Foto: Minka Ruile

Sonderschau im Fritz-Winter-Atelier in Dießen

Als Fritz Winter in den ersten Tagen des Zweiten Weltkriegs in den Feldzug gegen Polen geschickt wurde, hatte der ideologische Feldzug der Nationalsozialisten gegen Teile der eigenen Bevölkerung längst begonnen – und richtete sich auch gegen Künstler wie ihn, der mit seiner Malerei schon früh in die Abstraktion gegangen war. Das Bauhaus in Dessau, dessen Absolvent Fritz Winter war, wurde geschlossen. Seine Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Akademie in Halle musste er aufgeben; 1937 folgte das Ausstellungs- und Malverbot. Diese Schikanen erschwerten seine Arbeit, davon abhalten ließ er sich durch sie aber nicht. Von seinem Rückzugsort Dießen aus hielt er Kontakt zu Kollegen und zu Paul Klee, der an seinem Meisterschüler ganz besonders „die fähigkeit, auf dem wege der gestaltung zu individuellem ausdruck zu gelangen“ und eine „initiale künstlerische selbständigkeit“ geschätzt hatte.

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