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Polizei-Report

28.09.2020

Autofahrer hinterlässt Spur der Verwüstung auf A96

Für den Fahrer noch einigermaßen glimpflich ausgegangen ist am frühen Sonntagmorgen ein Unfall auf der A 96.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Alkohol, Müdigkeit und hohes Tempo: Bei Windach ereignet sich ein schwerer Unfall

Glück im Unglück hatte ein 21-jähriger Mann aus dem Landkreis Landsberg, der mit einem auf seinen Vater zugelassenen Auto in den frühen Morgenstunden des Sonntags die A 96 in Fahrtrichtung München mit hoher Geschwindigkeit befahren hatte. Wie die Verkehrspolizei in Fürstenfeldbruck am Morgen meldete, war der junge Mann kurz nach der Anschlussstelle Schöffelding offensichtlich in einen Sekundenschlaf gefallen und von der rechten Fahrspur abgekommen.

Nachdem er mit dem Pkw zunächst drei Warnbaken rechts neben der Fahrbahn gerammt hatte, schleuderte er aufgrund der Wucht des Aufpralls quer über beide Fahrspuren und drehte sich mehrfach an der Mittelleitplanke. Das mehrfache Auftreffen auf die Leitplanke sorgte auf einer Länge von rund 300 Metern für ein Bild der Verwüstung. Neben der Leitplanke wurde auch die Fahrbahndecke in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadenshöhe an der Autobahn dürfte nach ersten Schätzungen der Polizei bei mindestens 10000 Euro liegen. Ferner erlitt das Auto einen Totalschaden.

Die an der Unfallstelle eintreffenden Streifenbesatzungen aus Landsberg und der Verkehrspolizei waren zunächst erleichtert, dass man es bei diesem Schadensbild nicht mit Schwerverletzten oder Toten zu tun hatte: Der Fahrer war unverletzt geblieben. Sie mussten jedoch feststellen, dass er deutlich alkoholisiert war. Gegen den jungen Mann, welcher sich laut Polizei noch in der Probezeit befinden dürfte, wird ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Sein Führerschein wurde ihm noch am Unfallort abgenommen. Der Unfallfahrer musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Die A 96 war in Richtung München zwischen 3.30 und 7.15 Uhr gesperrt.

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Die Verkehrspolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass derartige Maßnahmen jeden treffen, der sich mit Alkoholwerten ab 0,3 Promille hinter das Steuer setzt und einen Verkehrsunfall mit bedeutendem Fremdschaden anrichtet. Müdigkeit zur Nachtzeit in Verbindung mit Alkohol und hohen Geschwindigkeiten steigere das Risiko derartiger Unfälle.

Neben den strafrechtlichen Folgen müsse auch damit gerechnet werden, dass Versicherungen Unfallverursacher bei der Regulierung der entstandenen Schäden in Regress nehmen. (lt)

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