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Kreis Landsberg

13.09.2019

Badeverbot auch am Lech? Landratsamt warnt vor gefährlichen Blaualgen

Die Konzentration von Blaualgen im Lech ist so hoch, dass das Landratsamt Landsberg eine Warnung ausspricht.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Gefährlich für Mensch und Tier: Im Lech im Landkreis Landsberg herrscht so hohe Belastung durch Blaualgen, dass das Landratsamt eine Warnung ausspricht.

Die Blaualgen-Konzentration im Lech ist so hoch, dass das Landratsamt Landsberg eine konkrete Warnung ausspricht. Deshalb wird eine Warnung für Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer ausgesprochen.

Im Zuge des Blaualgenvorkommnisses am Mandichosee (Landkreis Aichach- Friedberg) wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des Mandichosees auf Blaualgen untersucht. "Das Landratsamt Landsberg ist am Freitag darüber informiert worden, dass an den Lechstaustufen 18, 19, 20 und 21 Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden", heißt es in einer Pressemitteilung. Durch eine anschließende mikroskopische Untersuchung konnte der Verdacht bestätigt werden.

Das Landratsamt wird wohl in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler und Angler erlassen. Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote wird dringend geraten, diese Gewässer und die Uferbereiche zu meiden. Des Weiteren sollten Hundebesitzer darauf achten, ihre Hunde nicht in die Nähe des Gewässers zu lassen. Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin sei für Hunde bei Aufnahme tödlich. Auch Angler sollten vorsichtig sein. (lt)

Lesen Sie dazu auch: Giftige Blaualge im Mandichosee lockt Hunde mit ihrem Duft

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