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Kaufering

18.03.2018

Bärbel Wagener-Bühler wird neue Bürgermeisterin

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Bärbel Wagener-Bühler (Kauferinger Mitte) hat es geschafft: Sie wird neue Bürgermeisterin in Kaufering.
Bild: Thorsten Jordan

Alle Stimmbezirke in Kaufering sind ausgezählt. Die Kandidatin der Kauferinger Mitte gewinnt mit 51,8 Prozent der Stimmen.

Die Kauferinger Bürgermeister-Stichwahl ist seit kurz nach halb sieben Uhr entschieden: Bärbel Wagener-Bühler (Kauferinger Mitte) hat 51,8 Prozent der Stimmen erreicht und damit ihren Stichwahl-Konkurrenten Thomas Salzberger (SPD) auf Platz zwei verwiesen. Von 8128 wahlberechtigten Kauferingern gingen am Sonntag 4284 zur Wahl, also noch etwas weniger als im ersten Wahlgang vor zwei Wochen. Die Wahlbeteiligung lag somit jetzt bei 52,7 Prozent.

Von den 4257 gültigen Stimmen erhielt Bärbel Wagener-Bühler 2205, genau 153 mehr als Mitbewerber Thomas Salzberger. In den meisten Wahlbezirken lagen die beiden nicht weiter als fünf Prozent auseinander. Zwei Ausreißer gab es jedoch. Im Wahllokal Thomas-Morus-Haus 1 lag Salzberger mit einem Stimmenanteil von 56,2 Prozent deutlich vor Wagener-Bühler. Die Kandidatin der Kauferinger Mitte wiederum erzielte ihr mit Abstand bestes Ergebnis im Seminarzentrum der Volkshochschule. Dort votierten 63,2 Prozent der Wähler für sie.

Bärbel Wagener-Bühler wird bereits am 1. April (Ostersonntag) die Nachfolge von Erich Püttner (UBV) antreten und wird an diesem Tag zugleich in die Fußstapfen ihres Vaters Dr. Klaus Bühler treten, der in Kaufering von 1987 bis 2012 Bürgermeister war.

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 Wagener-Bühler und Salzberger hatten sich im ersten Wahlgang vor zwei Wochen gegen die anderen Kandidaten von CSU, GAL und Freien Wähler durchgesetzt.

Ein großes Interview mit beiden Kandidaten lesen Sie hier.

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19.03.2018

Die Alternativen waren wirklich nicht berauschend:
Eine CSU-Kandidatin, die mit alten Lebkuchen Ende Januar und einem neuen Bald-Ministerpräsident versucht hat zu punkten, bei den wirklichen Themen aber zu wenig Biss hatte.
Eine SPD, die in 12 Jahren dreimal denselben Kandidaten aufbot, der bei jeder Wahl außer einen anderen Arbeitgeber und Fotos mal mit und ohne Ohrring/Drei-Tage-Bart nichts wirklich Neues präsentieren konnte.
Die Grünen, deren wirklich aussichtsreiche Ex-Kandidatin ihr Glück nun lieber im Landtag sucht und deren Kandidat sich bei Tempo 30 nicht von der Partei-Ideologie lösen konnte.
Und die mal wieder Einmann-Organisation der Freien Wähler, deren noch kurz vor knapp aufgesprungene Kandidatin außer bei einem Thema ziemlich in der Versenkung blieb.

Sorry für die bewusste Überspitzung, die ich mir als Wähler bei Wahl und Stichwahl erlauben möchte. Aber vielleicht wachen unsere Parteien jetzt endlich auf und bieten - nach Jahrzehnten des sehr speziellen Politikstil Bühlers durchaus nachvollziehbarer Letargie - doch mal wirkliche bürgerorientierte und gut ausgearbeitete Gegenkonzepte zur Bühlerschen Politik an. Dann können sie sicher wieder auch mehr Bürger zur Wahlurne, in die Marktgemeinderatssitzungen und Bürgerversammlungen wie auch in die Lokalpolitik und die Parteien bringen. Denn vor Kaufering stehen immer noch große, vor allem finanzielle Aufgaben!

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19.03.2018

Nach den jahrelangen, teilweise echt dreisten Eskapaden Ihres Vaters Klaus Bühler muss man sich echt wundern über die Wähler. Andererseits waren ihre Mitbewerber auch keine wirklich wählbaren Alternativen. Diejenigen, die so scharf auf so ein Amt sind, scheinen echt nicht zu wissen, was ihnen bevorsteht. Seit Anfang 2018 sind alle Bürgermeister persönlich haftende Geschäftsführer ihrer Gemeinde - das nur mal am Rande erwähnt. Da steckt aber noch weit mehr dahinter. Sei's drum, es war ihr eigener Wunsch.

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