1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Bäume: Der Platz in der Stadt wird knapp

Bäume: Der Platz in der Stadt wird knapp

Bäume: Der Platz in der Stadt wird knapp
Kommentar Von Gerald Modlinger
02.01.2020

Wenn große alte Bäume gefällt werden müssen, ist das schade. Problematisch ist jedoch ein anderer Umstand, meint LT-Redakteur Gerald Modlinger.

Man muss kein enthusiastischer Baumliebhaber zu sein, um die Fällung der zwei Buchen auf dem Parkplatz des Ärztehauses am Landsberger Bahnhof zu bedauern. Der große Nutzen solcher Bäume liegt auf der Hand: Sie bereichern nicht nur das Stadtbild, sondern sind im Sommer auch dankbare Schattenspender.

Doch auch Bäume haben kein ewiges Leben – und im intensiv genutzten Stadtraum kann auch nicht gewartet werden, bis ein Baum eines natürlichen Todes stirbt. Also werden Kran, Kettensäge und Häcksler eingesetzt, um der „Verkehrssicherungspflicht“ Genüge zu tun, um Sach- und Personenschäden zu vermeiden.

Das ist gut so und richtig. Das eigentliche Problem ist, dass es in der Stadt kaum Möglichkeiten gibt, Bäume nachzupflanzen, die einmal richtig groß werden können. Die Nachverdichtung führt dazu, dass freie Flächen und Gärten für Häuser und Stellplätze verschwinden, zwischen denen allenfalls noch schmale Hecken und Gehölze Platz haben. Nur wirklich große Bäume spenden Schatten und sorgen für ein angenehmes Mikroklima, was angesichts der steigenden Temperaturen wichtiger wird.

Lesen Sie dazu den Artikel über die Baumfällung: Landsberg: Grablichter erinnern an gefällte Buchen

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren