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Kaufering

01.02.2020

Bahnhofsumbau: Kauferings Bürgermeister spricht mit der Bahn

Über den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Kaufering hat Bürgermeister Thomas Salzberger mit Vertretern der Deutschen Bahn gesprochen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Zuletzt hagelte es für die Bahn wegen der Verzögerung beim Umbau des Kauferinger Bahnhofs Kritik. Was man jetzt vereinbart hat.

Die Nachricht, dass der barrierefreie Umbau des Kauferinger Bahnhofs sich weiter verzögert, hatte Anfang des Jahres für viel Unmut gesorgt. Jetzt haben sich Vertreter der Deutschen Bahn und Kauferings Bürgermeister Thomas Salzberger ( SPD) wegen des Themas zu einem Gespräch getroffen.

Kauferings Bürgermeister äußert sich auf Nachfrage des LT zufrieden über den Austausch. „Mir wurde zugesichert, dass der neue Termin für den Baubeginn im Jahr 2023 eingehalten wird. Zudem haben wir vereinbart, dass wir uns künftig öfter als einmal im Jahr treffen und die weiteren Schritte bereden.“ Vor einem Jahr hatte es seitens des Konzerns noch geheißen, dass der Umbau bereits 2023 abgeschlossen sein sollte.

Bemühungen gibt es schon seit dem Jahr 2008

Schon seit dem Jahr 2008 gibt es Bemühungen in Kaufering, dass der Bahnhof umgebaut wird. Die neuerliche Verschiebung, die für Unmut gesorgt hatte, begründet die Deutsche Bahn damit, dass die Pläne wegen der Anpassung an die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Geltendorf bis Lindau noch einmal überarbeitet wurden. Der Konzern plant, die Bahnsteige zu erhöhen und bei Gleis 2 und 3 sowie 4 und 5 jeweils einen Aufzug zu bauen. Sollten es die Fahrgastzahlen erfordern, werden gegebenenfalls beidseitige Treppenaufgänge entstehen. Laut Salzberger nutzen jeden Tag 1200 Pendler und 6000 Reisende den Bahnhof.

Bahnhofsumbau: Kauferings Bürgermeister spricht mit der Bahn

Auch für die Marktgemeinde ist es wichtig, Planungssicherheit zu bekommen. Die Kommune selbst hat im aktuellen Investitionsplan Finanzmittel eingeplant, um ihren Teil des Umbaus erfüllen zu können. Der Großteil des Geldes (800.000 Euro) wird für die Neugestaltung der Nordseite des Bahnhofs benötigt. Es soll ein barrierefreier Zugang zur Unterführung unter den Gleisen geschaffen werden. Die barrierefreie Gestaltung der Südseite wird laut Salzberger voraussichtlich 100.000 Euro kosten.

Abstimmungsbedarf zwischen Bahn und Kommune

In der vergangenen Sitzung des Kauferinger Finanzausschusses beklagte Gemeinderat Hans-Jörg Pilz (GAL), dass die Verzögerungen den Markt wegen der steigenden Baupreise weiter Geld kosten. Manfred Huber von der Kauferinger Mitte regte an, dass die Gemeinde ihren Teil der Vereinbarung schon beginne, um dem Problem zu begegnen. „Das ist nicht sinnvoll, wir müssen uns bei den einzelnen Bauabschnitten abstimmen“, entgegnete Bürgermeister Thomas Salzberger. Dabei gehe es beispielsweise auch um die Frage, wo die Autos während des barrierefreien Umbaus parken können, sagte er auf Nachfrage des Landsberger Tagblatts.

Lesen Sie dazu auch: Kaufering: Kritik an Verzögerungen beim Bahnhofsumbau

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