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Bald ist Kommunalwahl: Betriebsamkeit statt stille Tage

Bald ist Kommunalwahl: Betriebsamkeit statt stille Tage
Kommentar Von Gerald Modlinger
30.12.2019

Nicht ganz so ruhig wie sonst verläuft dieses Mal die Zeit zwischen den Jahren - insbesondere für die Stadt-, Gemeinde- und Landkreispolitiker. Diese haben die Kommunalwahl am 15. März im Blick - ebenso wie LT-Redakteur Gerald Modlinger.

Wenn kurz vor Weihnachten im Stadtrat und Kreistag die Haushalte für das kommende Jahr beschlossen sind, sind die großen politischen Gefechte in der Regel ausgetragen und Weihnachtsfriede kehrt ein. Heuer ist es anders. Die politischen Weichen sind zwar gestellt, doch schon am 15. März werden wieder politische Weichen gestellt – und zwar von den Bürgern, wenn die neuen Kommunalparlamente gewählt werden.

So herrscht zwischen den Jahren politische Betriebsamkeit: Die einen sind schon mitten in ihrer Wahlkampagne, die anderen stellen erst noch im Januar ihre Kandidaten auf und wieder andere sammeln als neue politische Gruppen Unterstützungsunterschriften.

In etlichen Dörfern wird das politische Spektrum bunter

Im Vorfeld ist vielfach geunkt worden, dass weniger Menschen als früher bereit wären, sich für ein politisches (Ehren-)Amt zur Verfügung zu stellen. Inzwischen aber kann man sagen, dass diese Befürchtungen im Landkreis nicht eintreten werden. Nur in wenigen Gemeinden wird es bei einem Bürgermeisterkandidaten bleiben, in Dießen werden die Bürger voraussichtlich unter sieben Bewerbern auswählen können. Auch die Zahl der Gemeinderats- und Stadtratslisten wird kaum unter der der Wahl von 2014 liegen. Zwar wird hier und da wohl die eine oder andere Wählergruppe auf dem Stimmzettel fehlen. Dafür wollen in manchen ländlichen Gemeinden erstmals neue Listen, die teils dem ökologischen Spektrum zuzuordnen sind, den traditionellen, meist ortsteilbezogenen Wählergruppen Konkurrenz machen.

Von Politikmüdigkeit kann im Landkreis keine Rede sein. Die dynamische Entwicklung des Raums zwischen Lech und Ammersee zeigt sich auch in einem großen Spektrum an Parteien, Wählergruppen und Kandidaten. Die Demokratie erweist sich auf der kommunalen Ebene weiterhin als gut funktionierendes System.

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