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Frauenwald

22.11.2011

Bau-Wetter hebt die Stimmung

Rund 25 Meter hoch und 35 Tonnen schwer ist einer der insgesamt 80 Stützpfeiler für das Trockensortimentslager des Edeka-Logistikzentrums im Frauenwald. Bislang stehen dort bereits das Frischelager, das Verwaltungsgebäude, die Tankstelle und Lkw-Waschanlage sowie das Leergutlager.
Bild: Foto: Julian Leitenstorfer

Edeka-Zentrallager geht Anfang 2013 an den Start

Landsberg Als Regionallager geplant, entsteht derzeit im Landsberger Frauenwald ein neues Zentrallager von Edeka-Südbayern – das erste übrigens seit über 30 Jahren. Gestern und am Montag wurden nun die ersten Stützpfeiler für das Trockensortimentslager gesetzt, am Ende werden es rund 80 sein. Ende 2012, so lautet der endgültige Zeitplan, werden die Gebäude des Zentrallagers fertiggestellt sein und nach erfolgtem technischen Probelauf wird Anfang 2013 mit der Auslieferung des Frischesortiments begonnen. Ein paar Monate später folgt dann das Trockensortiment.

So werden also Ende des kommenden Jahres 53000 quadratmeter des 20 Hektar-Grundstückes im Frauenwald bebaut sein, für Erweiterungen ist also noch Platz. „Dafür gibt es aber absolut keine Planungen“, versichert Markus Hirschbeck, der künftige Leiter des neuen Landsberger Edeka-Standortes.

Eigentlich sollte der Einbau der ersten Stütze für das neue Trockensortimentslager gestern für ein optisches Highlight sorgen, doch angesichts der baufreundlichen Großwetterlage „waren die Arbeiter nicht davon abzuhalten, gleich das erste Dutzend Träger schon am Montag aufzustellen.

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„Der Zeitplan stimmt“, sagt Bauleiter Michael Schade, wobei das Trockenlager von jeher den zeitkritischen Teil des Logistikzentrums darstellte. Wenn die Außenhülle steht, kommt die Technik in den Innenraum. Wobei im Trockenlager später trotz aller Automatisation allein hundert der insgesamt 300 Mitarbeiter tätig sein werden. Markus Hirschbeck: „Trotz der Technik benötigen wir Mitarbeiter, die zum Beispiel sperrige oder Sonderware um- oder auspacken, Störungen beseitigen oder die Anlagen warten.“ Gleich nebenan entsteht dann das Hochregallager, dass allerdings nahezu vollautomatisiert – bis auf die Wartungstechniker – in Betrieb gehen wird.

Zurzeit seien rund 60 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt, doch in Bälde sind es 200, und wenn das Hochregallager aufgebaut wird, werden 400 Personen mit dem Edeka-Zentrallager befasst sein. Markus Schade: „Das liegt vor allem an den Spezialisten der Firma Witron, die das Hochregallager baut.“ Anders als beim Trockenlager wird von innen nach außen gebaut. Das heißt, zuerst werden die Hightec-Regale samt Infrastruktur aufgebaut, dann folgt die Außenhülle.

Photovoltaik belegt Dachflächen von insgesamt 40000 m2

Geht Landsberg 2013 an den Start, wird die Umstrukturierung der Edeka-Logistik abgeschlossen sein. Aus fünf Regionallagern in Südbayern werden drei – Penzberg und Betzigau werden geschlossen, rund 200 Mitarbeiter wechseln ins neue Zentrallager. Markus Hirschbeck: „Wir planen zudem, die bisherige Direktanlieferung unserer Edekamärkte mehr über das Zentrallager in Landsberg abzuwickeln.“ So würden unter anderem die Märkte deutlich entlastet.

Apropos CO2-Belastung: Das Zentrallager sorgt durch den Einsatz regenerativer Energien (unter anderem eine Photovoltaikanlage auf den Dächern mit einer Gesamtfläche von 40000 m2 und 9395 Modulen) für eine Einsparung von jährlich über 600 Tonnen CO2.

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