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Stohrerhof

18.05.2015

Bauanträge kritisch gesehen

Einwände gegen die Baumaßnahmen am Stohrerhof (hier ein Archivbild) hat der Dießener Bauausschuss: Einer Erhöhung der Wohnfläche von 72 auf 85 Quadratmeter durch Wegfall einer Loggia stimmte der Ausschuss nicht zu.
Bild: Gerald Modlinger

Ausschuss lehnt Fensterfront ab. Auch Pläne für eine Lagerhalle kommen nicht durch

In der jüngsten Sitzung blieb der Dießener Bauausschuss kritisch bei manchen beantragten Projekten. Thema war wieder der Stohrerhof in Riederau, für den eine Tektur einer bereits durchgeführten Baumaßnahme vorlag: Statt des offenen Giebelbereiches auf der Nordseite wurde dort eine Fensterfront eingebaut. Die Loggia ist damit entfallen. Der Ausschuss verweigerte, wie Verwaltungschef Erich Neugebauer dem Landsberger Tagblatt sagte, das Einvernehmen, da sich jetzt die Wohnfläche dort von 72 auf 85 Quadratmeter erhöht.

Die Bauvoranfrage für einen Ersatzbau in der Gartenstraße in Riederau wurde zurückgestellt. Das Gremium war der Meinung, dass vor dem Ersatzbau zunächst das bestehende Wohnhaus, das nach Angaben des Bauwerbers erhebliche Mängel aufweist, abgebrochen werden müsse. Bei einer Aufstockung einer Garage in Schönbichl, Riederau, würde die zulässige Grundfläche im Bebauungsplan überschritten – dies wurde abgelehnt.

Bei den Bauanträgen monierte der Bauausschuss bei einem Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen im Baderfeld die Anzahl der Garagen. Entgegen der Bauvoranfrage sollen drei Doppelgaragen und drei offene Stellplätze gebaut werden. Diese massive Bebauung im Vorgartenbereich, so Bauamtsleiterin Johanna Schäffert, sei problematisch. Der Bauausschuss einigte sich mit acht zu zwei Stimmen darauf, auf fünf offene Stellplätze, die wasserdurchlässig gebaut werden müssen, wie in der Bauvoranfrage zu bestehen. Dazu kommen zwei Doppelgaragen.

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Auch die Pläne für eine gewerbliche Lagerhalle im Gewerbegebiet Georg-Gröbl-Straße mit einer Betriebsleiterwohnung beurteilte das Bauamt wegen der Überschreitung der festgesetzten Baugrenzen um 2,50 Meter und einer damit einhergehenden Schmälerung des Grünstreifens, der massiven Geländeveränderung und der Betriebsleiterwohnung im ersten Obergeschoss als nicht geeignet für das Grundstück. Einstimmig wurde dieses Baugesuch daher abgelehnt.

Nach einer positiven Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde darf nun aber ein Lauf- und Bewegungsstall für Rinder und Pferde am Seehof gebaut werden. (rg)

Die Diskussion ist geschlossen.

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