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Kaufering

14.01.2020

Bauaufträge für Kinderhaus Don Bosco vergeben

Das Kinderhaus Don Bosco in Kaufering wird saniert und erweitert. Im März sollen die Arbeiten beginnen.
Bild: Julian Leitenstorfer Photographie

Plus Der Kindergarten Don Bosco in Kaufering wird für 2,9 Millionen Euro saniert und erweitert. Warum so viel Geld in das 20 Jahre alte Gebäude gesteckt werden muss.

Das Kinderhaus Don Bosco in Kaufering beschäftigt die Marktgemeinde schon seit mehreren Jahren. Im vergangenen September fiel dann die Entscheidung zugunsten einer Sanierung und Erweiterung. Vorgesehener Baubeginn war eigentlich schon im Jahr 2018. Lange war aber strittig, ob eine Sanierung oder ein Neubau sinnvoller ist. Jetzt konnte der Marktgemeinderat einen wichtigen Punkt bei dem Projekt abhaken.

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Das Gremium hat die Aufträge an Baufirmen vergeben. Für alle großen Maßnahmen haben sich laut Andreas Giampa, Leiter des Technischen Bauamts, Firmen gefunden. „Die Angebote liegen im Kostenrahmen der Planungen“, fügt Giampa an. Kalkuliert wird aktuell mit Baukosten von 2,9 Millionen Euro.

Die Kommune kann mit Fördermitteln von rund 810000 Euro rechnen. Die Arbeiten sollen im März beginnen und bis zum Start des neuen Kindergartenjahres im September dieses Jahres abgeschlossen sein. „Es ist ein straffer Zeitplan, aber die Baufirmen sind informiert“, sagt der Leiter des Technischen Bauamts. Die Außenanlagen werden später fertiggestellt.

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Probleme mit dem Dach und der Fassade

Das erst im September 2000 eingeweihte Kinderhaus muss dringend saniert werden. Probleme gibt es unter anderem mit dem Dach und der Fassade auf der Südseite des Gebäudes. Die Dachabdeckung besteht derzeit noch aus Wellplatten aus Eternit. Die mussten in der Vergangenheit bereits wiederholt repariert werden wegen undichter Stellen und Rissen. Die Einrichtung wird künftig laut Giampa ein Aluminiumdach haben. Zudem wird darunter eine Dämmung angebracht.

Gedämmt wird auch hinter den Fassadenplatten. „Bei der Fassade setzen wir auf robuste Kunststoffplatten, die sich auch gegen Vandalismus bewährt haben“, so der Amtsleiter. Erneuert werden auch die Pfosten der Fassade. Die Holzelemente weichen Aluminiumpfosten. Abgedichtet und gedämmt werden zudem die Fundamente, der Sockel und die Bodenplatte. Die Maßnahmen sollen auch dazu beitragen, dass sich das Raumklima in der Einrichtung verbessert.

Die Kinder sind übergangsweise in der Mittelschule

Das Kinderhaus wird aber nicht nur saniert, sondern auch um fast 500 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Es wird unter anderem eine Mensa geschaffen, die als Bindeglied zwischen dem Alt- und dem Neubau fungiert. Im Anbau wird die zweite Krippengruppe Platz finden, mit Schlafraum, Toiletten und Intensivraum für die Betreuung kleinerer Gruppen. Eine zweite Krippengruppe gibt es bereits seit dem vergangenen September. Möglich wurde dies, weil das Kinderhaus bereits zu diesem Zeitpunkt in einen Trakt der Mittelschule Kaufering umgezogen ist.

Für die Generalsanierung, die Beseitigung aller Mängel und Erweiterung um eine zweite Krippengruppe hatte die Verwaltung ursprünglich knapp zwei Millionen Euro eingeplant. Warum gut 900000 Euro mehr ausgegeben werden müssen, erläuterte Andreas Giampa dem Marktgemeinderat im Juli 2019. Die Planung sei ausgefeilter, die Mensa doppelt so groß konzipiert, ein Intensivraum hinzugekommen und eine neue Küche notwendig geworden. „Die Fläche hat sich verdoppelt“, sagte Andreas Giampa damals. Hinzu kämen Preissteigerungen. Mehr Geld müsse auch für die Haustechnik ausgegeben werden. Die Planungen für das neue Kinderhaus stammen von Architekt Peter M. Gradl aus Schondorf.

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