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Kommunalwahl Die Entwicklung Eglings steht bei der CSU ganz oben

03.03.2014

Bauland, Arzt und sichere Wege

Thomas Eichinger (links) und Ferdinand Holzer machten in Egling Wahlkampf für die CSU.
Bild: Walter Herzog

Egling „Das Wohl und die Entwicklung von Egling und Heinrichshofen liegen mir am Herzen.“ Damit fasste Ferdinand Holzer seine Beweggründe für die Kandidatur als Bürgermeister der Paartalgemeinde zusammen. Bevor Holzer zu den rund 30 Besuchern der Informationsveranstaltung von CSU-Bürgergemeinschaft Egling-Heinrichshofen im Gasthaus Widmann über seine Ziele sprach, legte er eine Bilanz der vergangenen sechs Jahre vor, die zwar „insbesondere das Verdienst des Ersten Bürgermeisters und seiner Verwaltung sei“, die er als amtierender Zweiter Bürgermeister aber zusammen mit dem Gemeinderat auch mitgestaltet habe.

„Bewährtes erhalten und Neues gestalten“ überschreibt Holzer seine Zukunftspläne und nennt an erster Stelle, erschwingliches Bauland für Einheimische und Gewerbetreibende zu schaffen.

Dazu solle in einem ersten Schritt die Vermessung des Baugebiets Aufstraße-Nord in Auftrag gegeben werden. Die Erschließung müsse sich aber aus haushaltstechnischen Gründen an der Nachfrage orientieren, sagte Holzer. Im Gegensatz dazu müsse die Gemeinde bei der Bereitstellung von Gewerbegrund in Vorleistung gehen.

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Holzer will sich für Ärztestandort starkmachen

Am Herzen liege ihm auch, Egling als Arztstandort zu erhalten. Auch wenn er sich mit der augenblicklichen Situation nicht zufrieden zeigte, räumte er ein, dass Ärzte heute Unternehmer seien und ebensolche Entscheidungen zu treffen hätten. Er könne sich vorstellen, dass die Gemeinde ein Ärzte- und Geschäftshaus baut, in dem Praxen für Arzt, Physiotherapie, Massage und Fußpflege Platz finden können. Er bezeichnete dies auch als Teil einer aktiven Seniorenpolitik.

Ebenso sei es ihm ein Anliegen, die Verkehrswegesicherheit in der Austraße zu verbessern. Bei allen anstehenden Maßnahmen setzte er auf eine Politik für den Bürger und mit dem Bürger, meinte Holzer, unterstrich dabei aber auch, dass das Gemeinderatsgremium als gewählte Bürgervertretung für Entscheidungen legitimiert sei. Zusammenfassend nannte er als sein wichtigstes Ziel die Weiterentwicklung und Verbesserung der Infrastruktur der Gemeinde.

Darin war er sich mit CSU-Landratskandidat Thomas Eichinger einig, der bei der Darlegung seines Programms die Eigenverantwortung der Gemeinden herausstellte, um die Dörfer im Rahmen der Gestaltung des Landkreises auch weiterhin als Dörfer erkenntlich zu halten. „Ich möchte unsere Heimat sehr behutsam weiter entwickeln und dafür sorgen, dass sich die Lebensqualität auch weiterhin verbessert“, sagte Eichinger zusammenfassend.

Erst denken, dann reden und schließlich entscheiden

Wichtig sei dabei, erst nachzudenken, dann darüber zu reden und erst dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. In der abschließenden Diskussionsrunde wurde lediglich das Thema Windkraft in der Region angesprochen. (hewa)

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