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Baulandpreise: Das Ende der Fahnenstange?

Baulandpreise: Das Ende der Fahnenstange?
Kommentar Von Thomas Wunder
07.07.2019

Die Bodenrichtwerte im Landkreis Landsberg steigen. Wie LT-Redakteur Thomas Wunder die Entwicklung beurteilt.

Diese Entwicklung überrascht eigentlich nicht. Dass die Bodenrichtwerte in unserem Landkreis steigen, war zu erwarten. Immer mehr Menschen wollen zwischen Ammersee und Lech leben, Wohnraum und Baugrundstücke werden zum raren Gut. Das lässt die Preise natürlich steigen. Doch wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Seit 1986 hat sich der Wert von Bauland in der Stadt Landsberg fast verzehnfacht. Und das könnte so weiter gehen.

Wenn die Richtwerte zum Problem werden

Die neuen Richtwerte haben die Immobilienbesitzer im Landkreis auf dem Papier wieder deutlich reicher gemacht. Doch die hohen Bodenrichtwerte können auch zum Problem werden. Tritt nämlich der Erbfall ein, können sich die Hinterbliebenen in teueren Gegenden möglicherweise die Erbschaftssteuer nicht mehr leisten. Denn aus dem Bodenrichtwert ergibt sich die Erbschaftssteuer. Haus und Hof müssten dann verkauft werden.

Aber auch Käufer werden künftig für erschlossenes Bauland immer mehr Geld hinblättern müssen. Und das nicht nur am Ammersee oder entlang der Autobahn. Die Welle schwappt weiter. Zuletzt hat sie das beschauliche Thaining erreicht.

Mehr zum Thema lesen Sie hier: Landsberg: Die Baulandpreise sind weiter im Höhenflug

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