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Reichling

02.11.2019

Bei der Hallensanierung in Reichling leisten die Helfer 5212 Stunden

Das Hallenteam (von links): Alfons und Gitti Schelkle, Gitti und Alexander Graf, Heidrun und Fred Höbel, Margit Horner-Spindler Franziska und Edwin Eldner, Marlies und Walter Dirr. Sie wurden bei der Feier besonders ausgezeichnet.
Bild: Gisela Klöck

Plus In Reichling feiert man den Abschluss der Bauarbeiten an der Mehrzweckhalle. Es gibt Neuigkeiten zur Gaststätte.

Insgesamt 5212 Stunden ehrenamtliche Arbeit stecken in der Mehrzweckhalle in Reichling, deren Umbau und Sanierung jetzt abgeschlossen ist. Das feierten die Bürger, Vereinsvertreter und Gemeinderäte. Abbruch, Entsorgung, Maurer- und Schreinerarbeiten sowie Dacheindeckung sind nur einige der Arbeiten, die in Eigenleistung erledigt wurden. Bei dieser Feier gab es auch Neuigkeiten zur Gaststätte.

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Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler erinnerte bei dem Fest daran, dass die 1975 erbaute Halle in die Jahre gekommen sei. Mit der Renovierung habe man für die Zukunft vorgesorgt und die Vereine hätten wieder ein wunderschönes Zuhause. „Es ist für uns ein Dorfgemeinschaftshaus, die Vereine bewahren die Tradition und führen sie weiter. Ein Vergelt’s Gott an alle Helfer. Das ,Hallenteam’ um Alfons Schelkle, Heidi Höbel, Edwin Eldner, Walter Dirr, Alexander Graf hat eine ganz enorme Leistung erbracht“.

Den Urlaub für die Halle geopfert

Alfons Schelkle hielt einen bebilderten Vortrag über die ehrenamtlich geleisteten Arbeiten. Den Bauabschnitt Februar 2018 bis Oktober 2019 präsentierte der Schreiner Schelkle, der Urlaub und seine ganze Freizeit für die Halle geopfert hatte. Es sei von den vielen Helfern im Ehrenamt vieles vollgebracht worden, erinnerte er. Auch Firmen und Landwirte stellten Maschinen und Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung. Es gab während der Bauphase Schwierigkeiten mit eindringenden Regenwasser.

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Anlässlich der abgeschlossenen Arbeiten fand eine Messfeier auf dem Fußballplatz statt. Diakon Georg Seidenspinner erinnerte daran, dass einige Menschen beim Umbau der Mehrzweckhalle im Rampenlicht standen und andere im Hintergrund diese fleißig und geduldig unterstützten. „Gesunder Stolz und Dankbarkeit für das gelungene Vorhaben soll uns erfüllen, dazu bitten wir um Gottes Segen, der an erster Stelle, vor allem Tun steht.“ Der Musikverein umrahmte Messe und Festakt in der Halle. Pfarrer Michael Vogg weihte die Halle ein.

Das Dorfleben funktioniert

Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler zeigte sich erfreut, dass es wieder Pächter für die Gaststätte des Sportheims gibt. Ein Ehepaar übernimmt die Aufgabe. Die vorherigen Pächter hatten im Sommer 2018 fristlos gekündigt, weil mit den Bauarbeiten zu starke Einschränkungen verbunden seien, begründeten sie damals diesen Schritt.

Landrat Thomas Eichinger betonte in seinem Grußwort, dass Hallen heute beinahe noch wichtiger als früher seien. Hier zeige sich, dass Menschen zusammenhalten und das Dorfleben funktioniere. Auch Architekt Manfred Ullmann hob die Leistung der Reichlinger bei diesem Projekt heraus. „Ich habe selten bei gemeindlichen Projekten so engagierte Helfer gefunden.“ Über Nacht seien Probleme in Eigenleistung gelöst worden. Er überreichte an die Bürgermeisterin einen „kulinarischen Generalschlüssel“. Vorführungen der Eltern-Kind-Gruppe sowie der Karate-Kinder und das Angebot, an einem Schnupperschießen teilzunehmen, rundeten das Programm bei diesem Fest ab.

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