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Landsberg

16.08.2017

Beim Ellinor Holland Kunstpreis ist auch die Jury prominent besetzt

Hannah und Konstantin Moreth werden die Benefizgala zusammen mit Tom Bohn, Anna Maria Johannes, Ulrike Ahrens und dem Musikverein Penzing gestalten.
Bild: Thorsten Jordan

Beim Ellinor Holland Kunstpreis entscheiden bekannte Produzenten über die Nominierten. Auch die Gäste der Benefizgala sind in Landsberg gut bekannt.

In diesem Jahr dreht sich beim Ellinor Holland Kunstpreis alles um das Kino. Nicht nur bei den Nominierten, sondern auch bei den Künstlern der Benefizgala. Mit dabei sind in diesem Jahr: Ulrike Ahrens, Anna Maria Johannes, Konstantin und Hannah Moreth, der Musikverein Penzing und – Tom Bohn (ebenfalls nominiert für den Ellinor Holland Kunstpreis) – wird aus seinem ersten Roman lesen. Die Preisverleihung findet am Samstag, 16. September, ab 19 Uhr im Stadttheater statt. Karten gibt es ab sofort im Stadttheaterbüro oder im Reisebüro Vivell.

Es geht um das Thema Kino

Tom Bohn wird aus seinem ersten Roman lesen – ein Psychothriller – und Konstantin und Hannah Moreth, Anna Maria Johannes sowie Ulrike Ahrens werden jeweils eine besondere Performance liefern. Johannes tanzt nach der Filmmusik von Michael Lauterbach, Ulrike Ahrens wird einen Einblick in die Welt der Musicals geben – und die Moreths werden zeigen, dass sie schauspielern und singen können. Eröffnet wird der Abend vom Musikverein Penzing. Schon im Foyer werden live bekannte Filmmusikklassiker gespielt – und das Publikum mit in den Theatersaal begleiten.

Durch den Abend führt wieder Landrat Thomas Eichinger. Und es gibt den einen oder anderen Überraschungsgast in Sachen Film.

Nominiert sind in diesem Jahr: das Filmforum (Kurt Tykwer), das Olympia-Filmtheater (Rudolf Gilk) und das Independent-Filmfestival Snowdance (Tom Bohn mit Jürgen Farenholtz und Heiner Lauterbach). Kurt Tykwer, Rudolf Gilk und seine Frau Klara und „Snowdance“ stehen für Qualität in Sachen Kino. Arthouse-Filme, die nicht immer das große Publikum finden, aber in Landsberg seit Langem viele Liebhaber haben. Ob nun Kinosommer, Matineen oder Festivals – die dei Nominierten haben die Stadt Landsberg in der Kinowelt bekannt gemacht. Allen dreien ist die große Liebe zum Film, aber auch zu ihrem Publikum gemeinsam. Denn sie schätzen den familiären Charakter, den die Stadt Landsberg bietet.

Tom Bohn wird bei der Benefizgala aus seinem ersten Roman lesen - es ist ein Psychothriller.
Bild: Archivfoto Thorsten Jordan

Alle drei sind für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird wie immer im Rahmen einer Benefizgala im Landsberger Stadttheater verliehen. Eine Jury mit Fachleuten aus dem Kinobereich wird die Preise vergeben. Neben dem Ellinor Holland Kunstpreis gibt es den Preis der VR-Bank Landsberg-Ammersee zu vergeben (1000 Euro) und heuer erstmals einen Preis, den Gerhard Klos (Allianz) stiftet (1000 Euro).

In der Filmbranche bekannt

Die Namen der Jury sind in der Filmbranche genauso bekannt wie in Landsberg. Über die Vergabe der drei Preise entscheiden:

Molly von Fürstenberg (Produzentin, sie bekam 2016 den Bayerischen Filmpreis für ihr Lebenswerk), Produzent Professor Dr. Georg Feil (er produzierte den 2000. Tatort mit und viele Schimanski-Folgen), der Landsberger Medienanwalt Steffen Schmidt-Hug und für die Stadt Landsberg die Kulturamtsleiterin Claudia Flörke. Für das Landsberger Tagblatt ist der Stellvertretende Chefredakteur Jürgen Marks in der Jury.

Anna-Maria Johannes (Modern Dance) wird zusammen mit weiteren Künstlern die Gala gestalten.
Bild: Thorsten Jordan

Die beiden nominierten Kinos und das Festival Snowdance stellen je zwei ihrer Filme vor, und diese sind bereits am Donnerstag und Freitag vor der Langen Kunstnacht im Olympia Filmtheater, im Altstadtsaal der VR-Bank und im Stadttheater in voller Länge zu sehen.

Im Theater werden bei der Preisverleihung nur kurze Ausschnitte gezeigt. Die genauen Daten für die Filme werden noch bekannt gegeben. Das Filmforum zeigt „Ich, Daniel Blake“ und „Kinder des Olymp“, im Olympia Filmtheater sind „Der wunderbare Garten der Bella Brown“ und „Toni Erdmann“ zu sehen und Tom Bohn zeigt seinen Film „Black Wedding“ und den seines Festivalpräsidenten Heiner Lauterbach, „Harms“.

Im Foyer und im Altstadtsaal sind Filmplakate und Fotos ausgestellt. Einige Künstler es Regionalverbandes Bildender Künstler werden für die Ausstellung dort eigens erstellte Bilder zeigen. Sie sind den Filmplakaten der gezeigten Filme nachemfunden. Mit dabei sind Gabi Becker, Gertraud Dankesreiter, Diana Angela Goerz, Christiane Herold, Monika Lehmann, Ilse Renner, Fred Jürgen Rogner, Klaus D. Strahlendorff, Josef Thalhofer und Christian Wahl. Die Preisvergabe am 16. September beginnt im Foyer um 19 Uhr.

Karten gibt es im Stadttheaterbüro und im Reisebüro Vivell. Berichte über die Nominierten und die Künstler werden in einer Reihe vor der Kunstpreisverleihung im LT erscheinen. Sie sind auch in der Kunstnachtbeilage zu finden.

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