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Neuwahlen

07.04.2017

Beständigkeit beim Historischen Verein

Mit Dankurkunden zeichnete Sigrid Knollmüller (Zweite von links), die wiedergewählte Vorsitzende des Historischen Vereins, eine Reihe langjähriger Mitglieder aus.
Bild: Ludwig Herold

Sigrid Knollmüller bleibt weitere drei Jahre an der Spitze. Hartfrid Neunzert sorgt für „kulturelles Bonbon“

Die Neuwahl des Vorstandes sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder und zum Schluss, als „kulturelles Bonbon“, der Vortrag von Hartfrid Neunzert über das Leben und Wirken des Landsberger Malers Johann Mutter, bestimmten den Ablauf der Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins Landsberg.

Nach den Rechenschaftsberichten leitete Dr. Alois Koch die Neuwahl des neuen Vorstands. Demnach wird der Historische Verein in den nächsten drei Jahren von den folgenden Personen geleitet: Erste Vorsitzende: Sigrid Knollmüller; Stellvertreterin: Ingrid Lorenz; Schriftführer: Dr. Werner Fees-Buchecker; Schatzmeister: Wolfgang Juchem. Das Amt der Kassenprüfer versehen Herbert Ilgen und Ottokar Grötsch. Die Beiratsmitglieder sind: Oberbürgermeister Mathias Neuner, Landrat Thomas Eichinger, Kreisheimatpflegerin Dr. Heide Weißhaar-Kiem. Die per Akklamation gewählten Beiräte sind Sonia Fischer, Claus Hager, Professor Ferdinand Kramer, Elke Müller, Klaus Münzer, Hartfrid Neunzert, Franz Xaver Rößle, Ruth Sobotta, Guido Treffler und Dr. Albert Thurner.

Anschließend zeichnete Sigrid Knollmüller langjährige Mitglieder aus: Für 65 Jahre: Rudolf Rahm; für 40 Jahre: Hermann Helminger, Dr. Helmut Kolbeck; 25 Jahre: Herbert Freischle, Peter Greiter, Rainer Hollenweger, Heide Krauthauf, Ingetraud Krebber, Wilhelm Niedermeyer, Elisabeth Rampp, Walter Spachtholz, Dr. Albert Thurner und Marianne Voith.

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Für das Finale der Versammlung sorgte Hartfrid Neunzert mit einem Vortrag über den Maler Johann Mutter. Durch sein Talent wurde Mutter sogar als Kunststudent in München aufgenommen; um sein Studium zu finanzieren, hatte er ein Stipendium der Albrecht-Dürer-Stiftung erhalten. Dennoch hatte er kein geregeltes Einkommen. Der nach Landsberg umgezogene junge Maler wurde1938 von den Nationalsozialisten mit einem Ausstellungsverbot belegt, arbeitete aber dennoch weiter. Unter anderen bemalte er das Pfannenstiel-Haus am Ende der Neuen Bergstraße.

Am Ende seines Vortrags präsentierte Neunzert der Versammlung ein Selbstbildnis von Johann Mutter und sagte dazu: „So sollten wir den Landsberger Maler im Gedächtnis behalten.“ (her)

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