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Dettenhofen

29.10.2020

Betrunkener Autofahrer baut Unfall in Dettenhofen und geht auf Polizei los

Ein Verkehrsunfall hat sich am Mittwochabend in Dettenhofen ereignet. Dort prallte ein betrunkener Autofahrer gegen einen Stadl.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbol)

Ein betrunkener Autofahrer fährt in Dettenhofen gegen einen Stadl. Der junge Mann geht nicht nur auf die Feuerwehrleute los, sondern auch auf die Polizisten.

Ein betrunkener Autofahrer hat am späten Mittwochabend in Dettenhofen einen Verkehrsunfall verursacht. Darüber hinaus beleidigte er Einsatzkräfte und leistete Widerstand gegenüber der Polizei.

Der 25 Jahre alte Mann aus der Gemeinde Hofstetten befuhr gegen 22 Uhr mit seinem Pkw die St.-Martin-Straße von Dettenschwang kommend. Dabei kam er laut Polizei vermutlich alkoholbedingt in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Wagen in den dortigen Stadl. Die Bretterwand des Stadls wurde durch den Aufprall aufgerissen. Der Pkw blieb mit seiner rechten Front an der Bretterwand hängen und drehte sich quer auf die Straße. Es entstanden rund 2000 Euro Sachschaden.

Anwohner, die den Unfall bemerkt hatten, riefen die Feuerwehr. Diese versuchte dem Mann zu helfen. Allerdings beleidigte er die Helfer und schubste einen 44-jährigen Dettenhofener weg.

Das Auto des Mannes kracht in einen Stadl

Beim Eintreffen einer Polizeistreife aus Landsberg wurde der Mann zunächst etwas ruhiger. Er unterzog sich einem Atemalkoholtest, der einen Wert von 2,1 Promille ergab. Als die Beamten ihn dann in das Krankenhaus nach Landsberg begleiteten und ihm die Blutentnahme erklärten, sträubte er sich. Der Mann musste gefesselt werden und eine weitere Streife wurde hinzugezogen. Während der Blutentnahme versuchte sich der 25-Jährige aus dem Griff der vier Beamten zu reißen und zu winden. Außerdem beleidigte er die Beamten und sprach Morddrohungen aus.

Im Anschluss an die Blutentnahme wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol, Widerstand gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung. (lt)

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