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Geltendorf

29.08.2017

Betrunkener attackiert Rettungsdienst und Polizei

Die Landsberger Polizei musste am Geltendorfer Bahnhof gegen einen 34-Jährigen einschreiten.
Bild: Wolfgang Widemann

Der Mann hat keinen Wohnsitz. In der Zelle drohte er, sich umzubringen.

Am Montagnachmittag mussten mehrere Streifen der Landsberger Polizei den Rettungsdienst am Bahnhof Geltendorf unterstützen.

Laut Polizei war dort Ein 34-jähriger Wohnsitzloser offensichtlich äußerst stark angetrunken. Offenbar hatten Passanten deswegen den Rettungsdienst gerufen. Den Sanitätern gegenüber war der Mann aggressiv, so dass diese die Polizei um Unterstützung baten. Bis zum Eintreffen der Polizeibeamten soll der Mann die Sanitäter und Passanten angegangen haben.

Der Mann befand sich in einer Gruppe von sechs Personen, meldet die Polizei. Er lag am Boden und verweigerte jede Kooperation. Er warf unter anderem mit einer Geldbörse nach einem der Beamten. Um die Situation zu bereinigen, wurden weitere Polizeibeamte zur Unterstützung gerufen. Der Betrunkene und ein weiterer Man, der sich aggressiv verhielt, wurden in Gewahrsam genommen. Der Betrunkene randalierte im Anschluss in der Haftzelle der Polizei und beschädigte diese. Nachdem er dann auch noch versuchte, sich selbst umzubringen, wurde er in die Psychiatrie der Lech-Mangfall Klinik eingewiesen wo er am Folgetag wieder entlassen wurde.

Jetzt wird der 34-Jährige zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg vorgeführt.

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