Newsticker

Bundesregierung hebt Reisewarnung für europäische Länder auf
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Bierlaster verliert Ladung – Stau und Ärger auf der B17

Lagerlechfeld

05.03.2020

Bierlaster verliert Ladung – Stau und Ärger auf der B17

Die B17 war am Mittwochnachmittag auf Höhe Lagerlechfeld für mehrere Stunden gesperrt, nachdem ein Bierlaster seine Ladung verloren hatte.
Bild: Piet Bosse

Plus Auf der B17 bei Lagerlechfeld müssen Autofahrer nach einem Unfall bis zu drei Stunden warten. Wie die Polizei die lange Wartezeit erklärt.

Über drei Stunden mussten Autofahrer am Mittwoch zwischen Augsburg und Landsberg auf der voll gesperrten B17 ausharren. Grund war ein umgekippter Biertransporter auf Höhe Lagerlechfeld. Gegen 15.45 Uhr platzte der linke Vorderreifen des Getränketransporters , der daraufhin in die Leitplanke fuhr. Die linke Seite des Fahrzeugs öffnete sich und zahlreiche Bierkisten fielen heraus. Die Folge waren ein langer Stau und Unmut bei den Betroffenen.

Niklas Hejsek von der Autobahnpolizei verweist darauf, dass beide Fahrspuren voller Getränkekisten und Scherben gewesen seien und auf dem Standstreifen der Laster stand. „Ohne Vollsperrung hätte es vermutlich reihenweise Pannenfahrzeuge durch zerstochene Reifen gegeben“, sagt er. Erschwerend sei hinzugekommen, dass die Fahrbahn anfangs händisch gereinigt werden musste. Später rückte auch eine Kehrmaschine an, die mithilfe von Wasser die Fahrbahn reinigte. Hierfür wurde auch für kurze Zeit die Fahrspur der Bundesstraße Richtung Augsburg gesperrt.

Bergung gestaltet sich schwierig

Auch die restliche Ladung habe gesichert werden müssen, um eine weitere Fahrbahnverschmutzung zu vermeiden. Und auch der Abtransport des Unfallfahrzeugs gestaltete sich schwierig. „Man konnte den Zug nicht im Ganzen wegziehen“, beschreibt Hejsek die Herausforderung. Die Autoteile haben einzeln entfernt werden müssen, sagt der Autobahnpolizist.

In Fahrtrichtung Landsberg wurde der Stau über Kleinaitingen ausgeleitet, um einen weiteren großen Rückstau zu verhindern. „Man hat den Autofahrern über den Verkehrsfunk mitgeteilt, die Unfallstelle großräumig zu umfahren“, sagt Hejsek. Viele Autofahrer waren zu diesem Zeitpunkt aber schon an Kleinaitingen vorbei. Laut dem Polizisten war es nicht möglich, diese Fahrzeuge unter polizeilicher Aufsicht wenden und zur nächsten Ausfahrt zurückfahren zu lassen. „Das hätte ein zu großes Chaos gegeben.“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren