Kreisausschuss

18.04.2012

Böse Überraschung

Für die Sanierung des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Landsberg muss der Landkreis mehr Geld ausgeben als erwartet.
Bild: Thorsten Jordan

Mehrkosten bei Sanierung des Förderzentrums in Landsberg

Es ist eine böse Überraschung, wie es Kreisrätin Monika Groner von den Grünen formulierte. Für die energetische Sanierung und die Generalsanierung des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Landsberg muss der Landkreis mehr Geld ausgeben als ursprünglich in den Haushalt eingeplant wurde. Finanziert werden damit zwar ausschließlich Maßnahmen, die unabhängig von der Sanierung sowieso fällig geworden wären, Kritik wurde aber am Projektsteuerer laut, der offenbar bis zuletzt davon ausging, dass keine Mehrkosten entstehen.

Der Kreisausschuss bewilligte jetzt die Erhöhung der Kosten, die sich nun auf rund 5,86 Millionen Euro belaufen. In den Haushalt waren 5,5 Millione Euro eingestellt worden. Das Unternehmen aus München, das mit der Projektsteuerung beauftragt wurde, hatte laut Kreiskämmerer Jürgen Felbinger noch Anfang des Jahres mitgeteilt, dass alle zusätzlich beauftragten Leistungen und Nachträge im Kostenrahmen bleiben. Als diese zusätzlichen Leistungen in Auftrag gegeben wurden, sei davon ausgegangen worden, dass die Mehrkosten über das Budget und Gewinne bei Ausschreibungen gedeckt sind.

Kritik an fehlender Kommunikation

Jetzt hat der Projektsteuerer – einer der Geschäftsführer des Unternehmens ist seit Kurzem der frühere Kreisbaumeister Andreas Magotsch – mitgeteilt, dass doch zusätzliche Kosten auf den Landkreis zukommen. „Klar, dass wir unzufrieden sind“, sagte Jürgen Felbinger. Mit diesem Wissen wären die Aufträge nicht in diesem Umfang erteilt worden. Er kritisiert die mangelnde Kommunikation, sagt aber auch, dass die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen bei anderen Projekten reibungslos gewesen sei.

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