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29.11.2019

Bohn tritt für FDP an

Tom Bohn.
Foto: Julian Leitenstorfer

Der Filmemacher will in den Stadtrat

Beim Interview mit Tom Bohn kam natürlich auch noch eine andere Frage auf. Denn in Landsberg hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Filmemacher im nächsten Jahr für den Stadtrat kandidieren will. Was ist an diesem Gerücht dran?

Tom Bohn: „So Einiges. Ich zähle mich seit vier Jahren zum sozialliberalen Flügel der FDP und habe Lust, mich für die Kultur in Landsberg auch politisch stark zu machen. Aber ob ich antreten darf, entscheidet natürlich die Partei.“ Auf die Frage, ob er mit der Kulturpolitik in Landsberg nicht zufrieden ist, sagt Tom Bohn: „Doch, sehr. Aber ich will auch, dass das so bleibt. In den letzten Wochen sind da ein paar Dinge vorgefallen, die ich nicht gut fand. Da reicht dann auch lautes Diskutieren und Lamentieren nicht. Da muss man nach vorne und mit anpacken. Das verstehe ich unter Demokratie.“

Tom Bohn wurde 1959 in Wuppertal geboren und arbeitete bereits als Fernsehjournalist. Seit 1993 führt Bohn Regie und schreibt Drehbücher für das deutsche Fernsehen – vor allem für die „Lena-Odenthal-Tatort-Reihe“ in der ARD. Aber auch als Independent Filmer war er aktiv und drehte mit Heiner Lauterbach den Mystery-Thriller „RealityXL“ und in Landsberg die schwarze Indie-Komödie „Black Wedding“. Seit 2015 leitet er in Landsberg das Snowdance Independent Filmfestival. Seine Tante ist die Politikerin Gesine Schwan, die für die SPD bereits zweimal für das Amt der Bundespräsidentin kandidierte. (lua)

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