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Münsing

20.09.2019

Bootsunfall: Mann (32) ertrinkt im Starnberger See

Die Wasserwacht musste am Starnberger See ausrücken, weil drei Angler gekentert waren.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolfoto)

Drei Männer wollen nachts auf dem Starnberger See angeln. Dann kentert ihr Boot - offenbar war es zu klein.

Nachdem am Donnerstagabend ein elektrogetriebenes Motorboot auf dem Starnberger See bei Münsing in Seenot geraten ist, konnte ein 32-Jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nur noch tot geborgen werden.

Gegen 23 Uhr wurden die Rettungskräfte über ein vollgelaufenes Motorboot auf Höhe eines Campingplatzes informiert, auf dem sich noch zwei Personen befänden. Der dritte Insasse, ein 21-jähriger Münchener, war ans Ufer geschwommen und hatte Hilfe gesucht. Während der Wasserwacht die Rettung eines 29-jährigen Mannes aus dem zwischenzeitlich gekenterten Boot gelang, konnte der 32-jährige Nichtschwimmer nur noch leblos aus dem See geborgen werden. Sofort durchgeführte Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Die beiden Überlebenden wurden stark unterkühlt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Starnberger See ertrunken: War das Boot nicht groß genug?

Ersten Hinweisen zufolge waren die drei Bekannten nachts zum Angeln auf den See gefahren. Die Ursache für das Kentern des Bootes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernommen wurden. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es nicht für den Transport von drei Personen ausgelegt war.

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