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Feuer

28.12.2019

Brandserie: Stadel bei Reichling zerstört

Einsatz bei Reichling: Feuerwehrleute löschten das in der völlig ausgebrannten Scheune gelagerte Stroh ab.
Bild: Julian Leitenstorfer

Eine Scheune außerhalb des Ortes geht in Flammen auf. Die Polizei vermutet Brandstiftung

Die unheimliche Brandserie im südlichen Landkreis ist um einen Fall reicher. In der Mühlau südlich von Reichling ist am Donnerstagabend ein Feldstadel abgebrannt. Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, gegen 20 Uhr wurde das in Flammen stehende Gebäude in der Lechschleife südlich von Reichling gemeldet. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, auch Landwirte aus der Umgebung halfen bei den Löscharbeiten mit. Sie konnten allerdings nicht verhindern, dass die Scheune komplett niederbrannte. Dabei entstand laut Polizei ein Sachschaden in Höhe von rund 50000 Euro. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mitteilt, waren in dem Stadel eine Vielzahl landwirtschaftlicher Geräte sowie etwa 40 Strohballen gelagert.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hatte noch in der Nacht auf Freitag die Ermittlungen übernommen und geht nach ersten Untersuchungen davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Ein Tatzusammenhang mit weiteren Bränden der vergangenen Tage und Wochen könne nicht ausgeschlossen werden. Am Freitagvormittag waren die Brandfahnder der Kriminalpolizei vor Ort und suchten nach Spuren.

Brandserie: Stadel bei Reichling zerstört

Denn der Fall in Reichling hat deutliche Parallelen zu ähnlichen Bränden im südlichen Landkreis Landsberg (LT berichtete). Jedes Mal brannten Scheunen außerhalb von Ortschaften ab, meist waren darin Stroh und landwirtschaftliches Gerät gelagert. So hat es in den vergangenen drei Wochen rund ein halbes Dutzend Mal gebrannt, unter anderem in Dießen, Rott und Leeder. (wu)

Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer auffällige Beobachtungen macht oder gemacht hat, soll sich an die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141/612-0 wenden oder den Polizeinotruf 110 wählen.

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