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06.07.2010

Breitband: Jetzt geht es an die Umsetzung

Hurlach In der nichtöffentlichen Sitzung vom 8. Juni hatte der Hurlacher Gemeinderat einstimmig beschlossen, den örtlichen DSL-Ausbau an die LEW TelNet GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Lechwerke AG, zu vergeben. Die Kosten dafür belaufen sich laut Angebot auf 299 000 Euro, wofür die Gemeinde bis zu 100 000 Euro Zuschuss vom Land erwarten kann. Eine Vertreterin des Unternehmens mit Kundenstamm im Großraum Bayerisch-Schwaben stellte den Räten nun in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Vorgehensweise zur Umsetzung der Breitbandversorgung von Hurlach vor.

So wird in dieser Woche eine Begehung stattfinden, innerhalb von zwölf Monaten soll das Vorhaben realisiert sein. Hurlach werde über Glasfaser von Kaufering her angeschlossen und könne dann mit einer schnellen Internetverbindung mit bis zu garantierten 50 MB Download rechnen. Lediglich am südlichen Ortsrand von Hurlach und der Kolonie Hurlach müssten Abstriche gemacht werden. In gleicher Sitzung stellte ein Vertreter des regionalen Netzbetreibers M-net die Produkte seines Unternehmens vor. Der Ausbau des Netzes von M-net dauere ein paar Monate, vor Beginn werden in Hurlach Beratungstage angeboten.

Dem Wunsch des Gemeinderats nach einer Infoveranstaltung für die Bürger werde entsprochen, versprach der Berater von M-net. Bürgermeister Wilhelm Böhm kritisierte im Zusammenhang mit der Vorstellung des DSL-Ausbaus erneut den Staat beziehungsweise das Land Bayern. Es zeuge von einer Schieflage der Politik, so Böhm, wenn meist unterversorgte ländliche Regionen viel Geld in die Hand nehmen müssten, um ihren Bürgern die Nutzung von modernen Techniken zu ermöglichen.

Sonderpreis Die Staatspreise im Wettbewerb "Land- und Dorfentwicklung", der im zweijährigen Rhythmus vom Land Bayern ausgeschrieben wird, sind vergeben. Heuer waren in drei Kategorien insgesamt zehn Bewerber zugelassen worden - mit dabei auch die "ILE Lech-Wertach" mit acht Mitgliedsgemeinden, darunter Hurlach und Igling. Für einen der drei Staatspreise hat es für die ILE dabei nicht gereicht, wie Bürgermeister Wilhelm Böhm in der jüngsten Hurlacher Gemeinderatssitzung mitteilte, sie kann sich aber über einen Sonderpreis in Höhe von 2000 Euro freuen, der im November 2010 in der Allerheiligenhofkirche in der Münchner Residenz übergeben werden wird. Laut Böhm wurde der Hurlacher Dorfladen in der Würdigung der ILE durch die Bewertungskommission besonders hervorgehoben.

Straßenbeleuchtung Der Gemeinderat Hurlach genehmigte für das Baugebiet Angerstraße, von wo wiederholt Klagen über fehlende Ausleuchtung in der Gemeinde vorgebracht worden waren, insgesamt sechs Straßenlampen zum Preis von 16796 Euro. Die Sanierung der Angerstraße habe 8263 Euro gekostet, teilte Bürgermeister Böhm in diesem Zusammenhang mit.

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