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Dominikusfest

11.08.2018

Brote als Zeichen der Verbundenheit

Ein Brot als Zeichen der Verbundenheit: Schwester Michaela Kohler verteilte die Brotlaibchen an die Freunde ihres Konvents, im Bild Kauferings Bürgermeisterin Bärbel Wagener-Bühler.
Bild: Ludwig Herold

Dominikanerinnen erinnern an ihren Ordensgründer

Zum Fest des heiligen Dominikus, ihres Ordensgründers, hatten die Landsberger Dominikanerinnen Freunde und Förderer ins Kloster an der Münchener Straße eingeladen: Um mit ihnen gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern, aber auch daran zu erinnern, dass ihr Schutzheiliger Dominikus vor über 800 Jahren im französischen Prouille das erste Frauenkloster gegründet hatte.

Für den aus Düsseldorf angereisten Dominikanerpater Manuel Merten der geeignete Anlass, Dominikus als einen „Zeugen für Gottes Menschenfreundlichkeit“ vorzustellen. „Wenn man Dominikus richtig verstehen will, „muss man ihn als jemand sehen, der Freude in die Welt bringen möchte.“ Seine Größe bestehe deshalb darin, Teil des umfassenden Ganzen zu sein. „Dominikus tritt hinter dem von ihm gegründeten Orden zurück“, sagte Pater Manuel und fügte hinzu: „Nicht von ungefähr verfügte er in seinem Testament, dass man ihn unter den Füßen seiner Brüder – also im Kreuzgang eines Klosters – beerdigen solle. Im Gedenken an das „Brotteilen“ schenken die Dominikanerinnen am Fest ihres Ordensgründers ihren Förderern traditionell einen kleinen Laib Brot. Auch diesmal hatten die Schwestern 130 Brote gebacken. Dem Festgottesdienst schloss sich ein Begegnungsabend in der Kloster-Aula an.

Einige Tage vor dem Dominikusfest standen im Konvent die alle vier Jahre stattfindende Wahl der Priorin und Subpriorin an. Dabei wurden Schwester Antonia Müller OP sowie ihre Stellvertreterin Schwester Michaela Kohler OP in ihren Ämtern bestätigt.

Derzeit leben noch sieben Schwestern im Kloster der Dominikanerinnen zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Die Mitarbeit in der Pfarrei, im Hospiz-und Palliativverein, im Asylkreis und Selbsthilfegruppen ist für die Schwestern sehr wichtig. Mit viel Liebe widmen sie sich ihrem Garten, dessen Früchte auch der Landsberger Bevölkerung zugute kommen. (her)

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