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Brudergasse: Eine Bauruine ist keine Lösung

Brudergasse: Eine Bauruine ist keine Lösung
Kommentar Von Gerald Modlinger
12.12.2019

Für LT-Redakteur Gerald Modlinger wären nicht nur einige unzulässige Dachflächenfenster ein Problem.

Wie groß der Verdruss der 18 Wohnungskäufer auf dem ehemaligen Sepp-Anwesen in der Landsberger Altstadt ist, kann jeder leicht nachempfinden, der schon einmal eine Immobilie gekauft hat. Denn für die meisten Menschen bedeutet ein solcher Kauf die größte Einzelinvestition in ihrem Leben.

Das wird mit zu bedenken sein, wenn der Bauausschuss des Stadtrats über den Tekturantrag entscheiden wird. So wie es sich jetzt darstellt, liegt das Problem vor allem bei den Dachflächenfenstern am Baudenkmal Vorderer Anger 213. Die können laut Altstadtsatzung nicht einfach durchgewunken werden. Mit Blick darauf muss die VR-Bank Landsberg-Ammersee ein annehmbares und rechtlich vertretbares Angebot machen – die Bereitschaft dazu ist vorhanden.

Ziel auf beiden Seiten muss sein, die seit Jahren bestehende Baustelle zu einem guten Ende zu bringen: für die künftigen Bewohner und für das Stadtbild. Dieses wird von einer notdürftig mit Planen abgedeckten Bauruine nachhaltiger beeinträchtigt als von dem einen oder anderen Dachflächenfenster.

Was im Bauausschuss gesprochen wurde und wie die VR-Bank darauf reagiert, lesen Sie hier: Droht in der Altstadt in Landsberg eine Bauruine?

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