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Christkind: Den Menschen Freude schenken

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Kommentar Von Stephanie Millonig
04.11.2019

Woran liegt es, dass die Suche nach dem Landsberger Christkind so schwierig ist? Ein Kommentar von LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Den Menschen Freude schenken, das ist die Aufgabe des Landsberger Christkindls. Eine sehr schöne Aufgabe, wie sich jeder denken kann, der die jungen Mädchen mit dem weißen Gewande den Christkindlmarkt eröffnen sieht. Und die, die einmal Christkind waren, bestätigen es. Warum gibt es dann so wenige Interessentinnen? An dem unsäglichen rassistischen AfD-Kommentar zum Nürnberger Christkind, der die Öffentlichkeit die vergangenen Tage beschäftigte, dürfte es nicht gelegen haben. Dass ein Landsberger Christkind ein negatives Feedback bekam, ist nicht bekannt.

So mag vielleicht ein Grund sein, dass viele Mädchen gar nicht wissen, dass sie sich bewerben können. Was verwundert, da zumindest jedes Landsberger Kind das Christkind kennen dürfte. Angesichts des noch lebendig gelebten Christentums in unserem Landkreis dürfte mangelnder Zugang zur christlichen Weihnachtstradition auch kein Grund sein. So hoffen wir mal, das Pressesprecher Andreas Létang recht behält und es sich nur um ein zufälliges Phänomen handelt. Denn für Kinder sollte das Landsberger Christkind weiterhin das geheimnisvolle und Schöne der Vorweihnachtszeit und der Weihnachtsbotschaft verkörpern.

Lesen Sie auch den Artikel zum Kommentar:Die schwierige Suche nach dem Landsberger Christkind

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