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Corona und die Zeitung

Corona und die Zeitung
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
27.03.2020

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger gibt Einblicke in die Arbeit der Redaktion.

Nicht immer freut man sich bei der Zeitung über alle Leserzuschriften. Nein, manchmal kommt man sich – wie in jedem Beruf – so richtig unverstanden vor. Umso erfreulicher ist es da, wenn Leser einem Mut machen, wie beispielsweise Monika Walch aus Penzing. Sie schreibt: „Täglich bekommen wir trotz Corona-Krise pünktlich das Landsberger Tagblatt ins Haus geliefert. Dafür herzlichen Dank an Sie und auch die Zusteller! Es ist wichtig, informiert zu werden und aktuelle Nachrichten zu erhalten.“ 

Danke, liebe Frau Walch, dass Sie sehen, dass auch Journalisten in diesen Tagen unter erschwerten Umständen ihre Arbeit machen. Denn wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, alle Leser zufriedenzustellen. Ja, der Umfang der Printausgabe ist nicht so groß wie sonst. Trotzdem versuchen wir Ihnen in unserer Serie „#landsberghältzam“ etwas von der Welt in Ihr Zuhause zu bringen.

Täglich ein positiver Impuls

Wie wäre es, wenn an einer Stelle in der Zeitung täglich ein positiver Impuls veröffentlicht werden würde? Auch das fragt Monika Walch, und das versuchen wir mit vielerlei Beiträgen. Ob nun mit Wunibald Wörles wunderbaren Bildern aus St. Ottilien oder der neuen Kolumne von Autorin Eva Rosenkranz aus Finning. Auf Ihre Zuschriften dazu sind wir schon sehr gespannt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
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Wir versuchen Sie auch in der Krise, wie es unser Auftrag ist, mit den wichtigsten Informationen umfassend zu versorgen und Hintergründe dazu zu liefern – Print wie Online. Eine Zeitung ist ein Wirtschaftsbetrieb, und wie die gedruckte Zeitung kosten unsere Onlinebeiträge – wie zum Beispiel die Semmeln beim Bäcker – auch Geld. Wir liefern Ihnen dafür auch weitaus mehr als nur eine Nachricht. Wir recherchieren tiefer und wollen Sie umfassend informieren.

Beim Frühstück die Zeitung lesen

„Wir möchten uns bei Ihnen ausdrücklich bedanken, dass Sie unter diesen jetzt sicher auch für Sie nicht leichten Umständen die Zeitung liefern“, so schreibt Rudolf Gebhard aus Landsberg. „Es tut gerade jetzt besonders gut, die Vertrautheit des morgendlichen Gangs zum Briefkasten, das gar nicht so selbstverständliche Ritual zu genießen, beim Frühstück die Zeitung zu lesen. Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund“, Rudolf Gebhard weiter.

Ganz anders sieht das Christian Becker, auch aus Landsberg. Er kritisiert den Umfang der Zeitung massiv. „Genau in der aktuellen Situation hätte ich gerne mehr Lokales zum Lesen. Ich denke, dass man das bei den Abo-Preisen erwarten darf“, so Becker. Ja, Herr Becker, wir haben Ihre Botschaft vernommen. Und recherchieren wie oben bereits erwähnt. Was immer uns möglich ist. Leider haben aufgrund der Krise alle Veranstalter ihre Events abgesagt. Und dies völlig zu Recht. Deshalb gibt es in Landsberg im Moment nicht die übliche Fülle an Themen. Aber wir hoffen alle, dass sich das bald ändert!

Und: Bleiben Sie bitte alle gesund!

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28.03.2020

Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in diesen Tagen täglich eine Zeitung bekommen mit ausführlichen und umfassenden Informationen. Dafür an dieser Stelle der ganzen Redaktion des Landsberger Tagblatt und den Zustellern mein aufrichtiger Dank für die wertvolle Arbeit und Berichterstattung in dieser schwierigen Zeit.

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