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Coronavirus: Nicht in Panik verfallen

Coronavirus: Nicht in Panik verfallen
Kommentar Von Stephanie Millonig
28.01.2020

Der erste Fall der Virus-Erkrankung in Deutschland ist im Landkreis Landsberg aufgetreten. Was LT-Redakteurin Stephanie Millonig jetzt rät.

Die Coronaepidemie hat Deutschland erreicht, und zwar nicht irgendwo, sondern direkt in der Nachbarschaft: Ein Mann aus Kaufering ist erkrankt. Das macht vermutlich die Ansteckungsgefahr für die meisten Menschen im Landkreis nicht größer, als würde der Kranke in Berlin, Rom oder Paris leben, trotzdem wirkt diese Nähe beunruhigend. So ist es verständlich, dass sich Menschen mit Mundschutz eindecken.

Die Grippewelle forderte bundesweit 25.000 Todesopfer

Die Informationen, die Mediziner herausgeben, tragen freilich zu einer gewissen Relativierung bei: Todesfälle traten vor allem bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen auf. Der Sprecher des Landratsamts, Wolfgang Müller, weist zu Recht daraufhin, dass die Grippewelle 2018 bundesweit über 25.000 Todesopfer gefordert hat. Will heißen: Schwere Viruserkrankungen gab es bei uns auch schon früher. Was ist also zu tun? Nicht in Panik verfallen, aber die auch bei Grippe üblichen Hygieneregeln zu beachten: sich regelmäßig die Hände waschen und natürlich selbst niemanden anhusten oder -niesen. Und in diesen Zeiten darf ruhig auch auf das Händeschütteln als übliches Höflichkeitsritual verzichtet werden.

Mehr zum Thema: Coronavirus: Der Mundschutz im Landkreis Landsberg wird knapp

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