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Planung

20.03.2015

Damit es nicht mehr so hoch wird

Nach Bauanfrage weitere Regeln für Gässelweg

Im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Sondergebiet Garten- und Landschaftsbau Am Gässelweg“ in Beuern gibt es noch eine unbebaute, aber bebaubare Fläche, für die bei der Gemeinde eine Bauanfrage vorliegt. Doch das beantragte Gebäude erschien dem Gemeinderat als zu hoch. Allerdings hatte das Gremium keine Handhabe dagegen, weil, wie Hilke Jäger vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte, im aktuellen Bebauungsplan die Höhenlage der Gebäude noch nicht korrekt geregelt ist.

Das solle geändert werden. Einen fertigen Planentwurf gibt es laut Jäger noch nicht, allerdings sei im Bauausschuss bereits ausführlich diskutiert worden. Laut vorliegender Bauanfrage sei ein hoher Baukörper geplant, mit einem First auf der Schmalseite des Gebäudes. „Der First sollte auf die Längsseite gelegt werden“, meinte Jäger, „dann wird das Gebäude nicht so hoch.“ Der gültige Bebauungsplan regle auch keine Geschossflächen, der Bauwerber könnte, würde am ursprünglichen Plan mit den hohen Giebeln festgehalten, „fast noch zwei Stockwerke unter das Dach bauen“. Jäger schlug vor, bei der Änderung des Bebauungsplans einen Höhenbezugspunkt und eine maximale Firsthöhe von 7,50 Metern festzusetzen und die festgesetzte Grundfläche beizubehalten.

Franz Bichler gab zu bedenken, dass der Bauwerber 66 Quadratmeter Wohnfläche verliere, wenn der First gedreht wird. „Dann sollte vielleicht mehr Grundfläche bebaut werden“, befand Bürgermeister Johann Albrecht. Zu Bichlers Einwand, dass sich in der Nachbarschaft bis zu 8,50 Meter hohe Gebäude befänden, sagte Jäger, daran werde man sich in dem bewegten Gelände nicht orientieren, sondern an den Gebäuden im Südosten.

„Wir sollten uns auf 200 Quadratmeter Grundfläche einigen“, erklärte Rasso Pittrich, „wovon 40 Quadratmeter gewerblich genutzt werden können. Das ist dann ein Ausgleich zum bisherigen Plan.“ Nach einstimmigem Beschluss erhielt Jäger den Auftrag, in den Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplans „Am Gässelweg“ die Grundfläche für die unbebaute Fläche auf 200 Quadratmeter festzusetzen, eine Gegenstimme gab es bei dem Auftrag, die Firsthöhe auf 7,50 Meter festzuschreiben. (löbh)

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