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Elektrifizierung

17.12.2012

Das Aus für die geplante Unterführung

Die Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau war großes Thema in der Bürgerversammlung in Schwabhausen.
Bild: Thorsten Jordan

Elektrifizierung Thema in Schwabhausen Großes Thema in der Bürgerversammlung in Schwabhausen: die geplante Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau.

Nach der Bürgerversammlung in Weil fand in Schwabhausen nun eine zweite Bürgerversammlung statt. Rund 50 Bürger aus verschiedenen Ortsteilen lauschten den Ausführungen von Bürgermeister Anton Bauer. Hauptthema war die Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau.

Um die geplante Elektrifizierung der Bahnlinie München-Lindau und damit geforderte Lärmschutzmaßnahmen ging es bereits vor einem Jahr in der Bürgerversammlung. Damals hatte sich spontan eine Initiative gegründet, die sich des Themas annahm. „Der Ausbau der Strecke werde sich weiter verzögern“, sagte Bauer nun und berichtete von der Informationsveranstaltung in Kaufering (LT berichtete).

Wie zu vernehmen war, genüge die Bahnbrücke bei Machelberg nicht mehr den Anforderungen. Die Deutsche Bahn denke daran, diese durch einen Neubau zu ersetzten. Wie Bauer weiter informierte, soll der bestehende Lärmschutzwall bei Schwabhausen mit einer Lärmschutzwand um rund 250 Meter verlängert werden. Allerdings seien im Bereich des Bahnhofs seitens der Bahn keine Lärmschutzmaßnahmen geplant.

Das Aus für die geplante Unterführung

„Kriterium für konkrete Lärmschutzmaßnahmen ist die Nähe der Wohnbebauung“, sagte Bauer. Auch werde die Möglichkeit einer Eisenbahnunterführung für Fußgänger und Radfahrer im Bereich des Bahnhofs durch die Bahn nicht weiter verfolgt. Wie Bauer berichtete, habe ein Planungsbüro dafür Kosten von rund 800000 Euro errechnet. Da nur reine Baukosten gefördert würden, laut Bauer rund 400000 Euro, hätte die Gemeinde bei einer Verwirklichung dieses Projekts rund 600 000 Euro aus dem eigenen Etat zu tragen. Zu diesem Themenkreis gab es zwei Wortmeldungen von Bürgern.

Gemeinderat Andreas Eule wollte geprüft wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Fläche nach dem Bahnhof zu erwerben, um die Lärmschutzmaßnahmen auf eigene Kosten zu verwirklichen. Ein Bürger regte an, die Bahn zu veranlassen, in Schwabhausen wieder eine Haltestelle einzurichten. Damit einhergehende niedere Geschwindigkeiten würden auch weniger Lärmschutzmaßnahmen erfordern. Das könnte sich rechnen. Dieser Hinweis animierte einen Zwischenrufer zur Aussage: „Der Zug ist abgefahren.“ Ein Bericht mit weiteren Themen der Schwabhauser Bürgerversammlung folgt.

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