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Das Dießener Eisstadion hat Potenzial

Kommentar Von Gerald Modlinger
20.11.2020

LT-Redakteur Gerald Modlinger findet, dass das stillgelegte Eisstadion in Dießen ein Ort ist, aus dem etwas gemacht werden kann.

Das frühere Eisstadion auf dem Gelände des MTV Dießen bietet schon seit Jahren einen traurigen Anblick, es verrottet so langsam und wird kaum noch sportlich genutzt. Eishockey in Dießen, das sind heutzutage einige Herren schon im gesetzteren Alter und die Erinnerung an sportlich glorreiche Zeiten und auch an Zeiten, als Winter noch Winter waren.

Aber der Platz des ehemaligen Eisstadions ist ein wertvolles Kapital für Dießen. Es ist ein idealer Platz für Sport und Freizeit und für junge Menschen, um sich im Freien zu treffen und gemeinsam etwas zu machen. Doch dafür muss Geld in die Hand genommen werden. Die Möglichkeiten des MTV Dießen sind beschränkt. Eishockey steht da derzeit nicht ganz oben bei den Interessenlagen. Und für Sport- und Freizeitanlagen, die der Allgemeinheit dienen, ist auch nicht in erster Linie der MTV Dießen zuständig. Dafür muss sich die Gemeinde engagieren.

Etwas für die jungen Dießener schaffen

Und das wäre durchaus ein lohnendes Engagement, das unmittelbar gerade den jungen Dießenern zugutekommen würde, die von einem Skaterplatz, einer Soccerbox oder einer Tischtennisplatte mehr haben als etwa von einer Umgestaltung der Seeanlagen, die eher den Bedürfnissen von Ausflüglern entgegenkommt (die freilich für Dießen durchaus auch eine wirtschaftliche Bedeutung haben).

Der Reiz des MTV-Geländes liegt vor allem darin, dass es (zumindest in Bezug auf den unteren Ortsbereich) zentral liegt und gut erreichbar ist. Zugleich birgt es nur wenig Konfliktpotenzial, weil es nicht unmittelbar von Wohnhäusern umgeben ist.

Deshalb ist es gut, wenn die Dießener Kommunalpolitik nun gemeinsam mit interessierten Jugendlichen verstärkt auf diesen Ort blickt, der noch einer Verbesserung bedarf. Die Verantwortlichen haben ja auch gezeigt, wie dies zum Beispiel im ehemals ziemlich heruntergekommenen Bahnhofsumfeld oder der maroden Mühlstraße möglich war.

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21.11.2020

Das ist ja schön und gut. Soccerbox und Skaterplatz sind ja bereits umgesetzt. Der Redakteur verrät leider nicht welche Ideen er sonst hätte und wie es mit Finanzierung, Eigentumsverhältnissen und Instandhaltung oder auch Haftung aussehen könnte.

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