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Landkreisverwaltung

23.02.2015

Das Hochbauamt bleibt im Spiel

Asylbewerber und eventuell die Zulassungsstelle des Landkreises könnten im Hochbauamt nach Meinung des Referenten für ausländische Mitbürger, Jost Handtrack, gemeinsam untergebracht werden. 

Referent für Asylbewerber sieht Möglichkeiten für Flüchtlinge und Landkreisbehörde

Wäre eventuell das staatliche Hochbauamt geeignet, Teile der Landkreisverwaltung in seinem Dienstgebäude am Katharinenanger aufzunehmen? Das zumindest schlägt der Landsberger  Referent für ausländische Mitbürger und Asylbewerber Jost Handtrack vor. Zudem sieht er so die Möglichkeit, zu den verschiedenen Stellen des Landratsamtes dort auch maximal 60 Asylbewerber unterzubringen.

Schnell reagiert hat der Stadtratsreferent für ausländische Mitbürger, als er im LT davon erfuhr, dass Landrat Thomas Eichinger ein neues zusätzliches Verwaltungsgebäude vor allem für seine im gesamten Stadtgebiet verstreuten acht Außenstellen und eventuell auch noch für die Zulassungsstelle sucht. Warum aber lange suchen und warten, wenn es eine gute Möglichkeit mit dem staatlichen Hochbauamt gibt, das relativ schnell und ohne größere Umbaumaßnahmen zur Verfügung stünde?

Jost Handtrack weiß von einem Brief des Bayerischen Ministers des Inneren, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, an  Grünen-Landtagsfraktionsvorsitzenden Ludwig Hartmann. Darin bestätigt Hermann, dass geprüft werde, ob das Gebäude im Katharinenanger zu Beispiel im ganzen als Gemeinschaftsunterkunft genutzt werde und die Servicestelle des Hochbauamtes sich andernorts einmiete, oder ob das Dienstgebäude zusammen mit der Servicestelle genutzt werden könne. „Eine Gemeinschaftsunterkunft scheidet nach unserem Stadtratsbeschluss jedoch aus“, erinnert Jost Handtrack noch einmal an die Entscheidung des Gremiums, nicht mehr als 60 Asylbewerber an einem Standort unterbringen zu wollen.

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Der wäre dann erfüllt, wenn die Flüchtlinge lediglich im zweiten Stock des Hochbauamtes untergebracht würden. Auf diese Weise bestünde dann nach Meinung von Handtrack – im Falle eines Auszugs der Servicestelle – die Möglichkeit, im dann leerstehenden Erdgeschoss und ersten Stock verschiedene Außenstellen des Landratsamts unterzubringen -  wie etwa auch die Zulassungsstelle. Handtrack: „Vor dem Hochbauamt stehen genügend gebührenfreie Parkplätze zur Verfügung.“ Aufgrund unterschiedlicher Zugangsmöglichkeiten – Haupteingang für Büroangestellte, Zugänge für Flüchtlinge im Ost- beziehungsweise Westturm – würde der Bürobetrieb auch nicht gestört werden.

Im Landratsamt ist man über den Vorschlag Handtracks bereits informiert. Sprecher Wolfgang Müller: „Der Standort Hochbauamt wird von uns wie die anderen Optionen auch schon seit einiger Zeit geprüft.“ Er pflichtet Handtrack bei, dass die dortigen Räumlichkeiten tatsächlich in einem Zustand sind, die eine schnelle Nutzung durch die Verwaltung ermöglichen. Bislang liege aber weder aus dem Innenministerium noch von der Regierung von Oberbayern eine Rückmeldung bezüglich der künftigen Verwendung des Gebäudes vor.

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